Tag Archive: westafrikanische Küche


Okrasoup

Zutaten:

  • 500 g frische Okraschoten
  • 3 Zwiebeln
  • 300g Fleisch
  •  eine kleine Packung Schrimps
  • Palmöl
  • Crayfish (getrockneter und gemahlener Fisch)
  • afrikanischer roter Pfeffer
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Okraschoten waschen. Die Hütchen und die untere Spitze entfernen und in ca. 1 cm große Stücke schieden. 2 Zwiebeln schälen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Das Fleisch in kleine Stücke schneiden, salzen und Pfeffern. die Zwiebel in kleine Stücke schneiden und mit etwas Wasser 10 -15 Minuten dämpfen. Dann den Topf bei Seite stellen.
  3. Einen Topf mit reichlich Palmöl erhitzen und die Okraschoten bei mittlerer Hitze ca. 3 Minuten erwärmen. Die Zwiebeln zufügen unfd den Topf zudecken. Ab und zu umrühren, damit  die Okraschoten nicht anbrennen, aber nicht zu oft, weil die Okraschoten sonst matschig werden. Lieber mit der Hitze etwas runter gehen.
  4. Sobald die Okraschoten weich sind das Fleisch mit dem Dämpfwasser zufügen. Die Schrimps zufügen und ca. 20 Minuten bei leichter Hitze ziehen lassen.
  5. Mit Salz, afrikanischen roten Pfeffer und Crayfish würzen.

Frittierte Yam-Schnitze

Zutaten:

  • 1 mittlere Yamwurzel
  • Salz
  • reichlich Öl zum Frittieren

Zubereitung:

Die Yamwurzel schälen und in grobe Schnitze schneiden und salzen  Die Schnitze in reichlich Öl Frittieren. Wenn die  Schnitze goldbraun sind, dann sind sie fertig zum Servieren.

Die Schnitze sind sie westafrikanischen Pommes.

Zutaten:

  • 2-3 afrikanische Kochbananen (Plantain)
  • Salz
  • Sonnenblumenöl zum Frittieren

Zubereitung:

Plantain in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. ordentlich Salzen  und in reichlich Öl frittieren, bis sie goldbraun sind.

Als Beilage servieren.

Am 10. Oktober hatte ich endlich mal wieder einen Kochkurs. Die letzten 3 sind leider ausgefallen. Diesmal führte mich meine kulinarische Weltreise nach Nigeria, im Südwesten von Afrika. Unser Kochlehrer kommt aus Nigeria und lebt seit 4 Jahren in Deutschland. Am Anfang erzählte er uns ein paar Dinge aus seiner Heimat. Er sagt, er war sehr erstaunt, als er das erste Mal in Deutschland war. Er hätte nur alte Leute gesehen. So was würde man in Nigeria nicht kennen. Dort liegt die Lebenserwartung bei 49 Jahren. Über die schweren Probleme der Umweltzerstörung hat er auch erzählt. In seinem Land gibt es 500 verschiedene Sprachen, die Amtssprache ist Englisch. In Nigeria kann man mit mehreren Frauen verheiratet sein, er sagte eine Frau ist schlecht, 2 sind auch nicht viel besser 3 sind ok 4 und mehr sind gut, die würden den Mann ein langes Leben garantieren. Sie streiten untereinander und würden den Mann dann in Ruhe lassen.

Nach dem kurzen Heimatkundeunterricht  machten wir uns ans Kochen.  Ein Rezept werde ich euch heute schon vorstellen, die anderen kommen wieder nach und nach. Aber ohne dieses Gericht könnten wir nix Essen. Es ist das Besteck in Nigeria, man isst dort mit der Hand.  Das Gericht heiß Gari, ein sehr fester Brei, der aus Maniokpulver und Wasser besteht. Dieser Brei wird zu kleinen Fladen geformt, die man dann auf die Finger legt und dann das Essen, mit  einer Schaufelbewegung, vom Teller nimm und zum Mund führt. Der Fladen wird mit gegessen und für den nächsten Happen ein neuer geformt. So zu essen ist gar nicht so einfach, ich habe ab und zu mal Messer und Gabel als Hilfe benutzt. Aber mit etwas Übung, wird das bestimmt klappen; so wie das Essen mit Stäbchen. 

Gari:

Zutaten:

  •  300 g Gari
  • ca. 150 ml Wasser

Zubereitung:

Wasser erhitzen und dann mit dem Maniokpulver vermischen und dabei sehr kräftig umrühren, damit keine Klumpen entstehen. Der Teig muß sehr fest werden. Eine daraus geformte Kugel sollte nicht zerfallen.

Eine neugierigen Besucher haben wir auch gehabt. Die Katze wollte zu uns in die Küche klettern.