Tag Archive: Sushi


Gepresste Sushi

Zutaten:

  • 400 g. fertiger Sushi-Reis
  • 8 große Garnelen
  • 1 kleine Salatgurke
  • eingelegter Daikon-Rettich
  • Wasabi
  • lange Holzspieße
  • Reiswein
  • Salz

 Zubereitung:

  1. Die Garnelen auftauen lassen und die Spieße in Wasser einweichen.
  2. Die Spieße von vorne nach hinten in die Rückenseite stechen.
  3. Salzwasser zum Kochen bringen. Etwas Salz und Reiswein zufügen und darin die Garnelen 3 Minuten kochen.
  4. Die Garnelen im Wasser abkühlen lassen.
  5. Nach dem Abkühlen die Spieße vorsichtig rausziehen. Die Garnelen sind jetzt gerade.
  6. Den Stachel zwischen den Schwanzflossen abschneiden.
  7. Die Schale wird erst zur Hälfte abgezogen und dann drehend ganz abgezogen
  8. Von der  Bauchseite aufschneiden. Dabei  die Garnele nicht durchschneiden! Falls ein schwarzer Darm vorhanden ist, vorsichtig entfernen
  9.  Die Gurke putzen, waschen und trocknen. Anschließend die Gurke in 6 Streifen (0,5 cm dick)schneiden. Die Streifen mit Salz bestreuen und 30 Min. ziehen lassen.
  10.  Eine flache rechteckige Auflaufform (oder Kastenform) mit einem Stück starker Frischhaltefolie auslegen. Die aufgeschnittenen Garnelen mit der weißen Innenseite nach oben auf die Folie legen, abwechselnd die schmale und die breite Seite nebeneinander.
  11. Das Ganze dünn mit Wasabi bestreichen und mit der Hälfte des fertigen Reises abdecken.
  12. Die Gurken und Rettichstreifen auf den Reis legen und mit dem restlichen Reis bedecken.
  13. Die Klarsichtfolie darüber schlagen und mit einem Gewicht beschweren, damit das Oshi-Sushi gleichmäßig fest gepresst wird. Nach 30 – 40 Min. das Oshi-Sushi vorsichtig aus der Form stürzen. Mit der Garnelenseite nach oben auf ein Schneidbrett legen und mit der Folie in Streifen schneiden. Erst dann die Klarsichtfolie entfernen
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Gunkan-Maki Sushi

Zutaten:

  • 160 g fertigen Sushi-Reis
  • 1 Bio Zitrone
  • 1 TL Wasabi Pulver
  • 2 Blatt Nori-Algen-Blätter
  • 100 g  Forellenkaviar
  • 20 g Bio Gurke
  • 20 g Ingwer, eingelegt

Zubereitung:

  1. Sushi-Reis in 8 möglichst gleichgroße Portionen teilen und mit angefeuchteten Händen zu kleinen ovalen Reisklößchen formen.
  2. Die Zitrone abwaschen, trockenreiben und mit einem sehr scharfen Messer zwei hauchdünne Scheiben für die Dekoration abschneiden und vierteln. Die Zitronenstückchen werden später mit gegessen.
  3. Den Saft der restlichen Zitrone auspressen. Wasabi Pulver in eine kleine Schüssel füllen und mit wenig Zitronensaft zu einer Paste verrühren. Wasabipaste möglichst dünn auf die Reisklößchen streichen.
  4. Nori-Algen-Blätter mit einem scharfen Messer in jeweils 8 Streifen schneiden, die eine Länge von 15 cm und eine Breite von 3 cm haben sollten. Wenn die Streifen zu kurz sind, lassen sie sich nicht schließen, wenn man sie um den Reis wickelt. Nori-Algen-Blätter mit der glatten Seite nach außen um die Reisklößchen legen und leicht andrücken. Das obere Blattende kann man mit einem gekochten Reiskorn oder etwas Wasabi zukleben.
  5. Forellenkaviar gleichmäßig auf dem Sushi-Reis verteilen.
  6. Gurke waschen, trockenreiben und in sehr dünne Scheiben schneiden. Die Gurkenscheiben halbieren und die Kerne am besten mit einem Teelöffel entfernen. Gurkenscheiben fächerartig auf den Gunkan-Maki Sushi anrichten und mit den Vierteln der Zitronenscheiben dekorieren. Die Dekoration wird mit gegessen.

 

Gunkan-Maki Sushi auf einem Sushibrett oder dekorativen Schalen anrichten und eingelegten Ingwer dazu servieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zutaten:  (für 2 Rollen)

  • 100 g frischer Thunfisch, Krabbenfleisch, Lachs oder Surimi
  • 1 sehr reife Avocado
  • 1 -2 EL  Sesam
  • 100 g  fertiger Sushi-Reis
  • 1 Blatt Nori

Zubereitung:

  1. Die Avocado in sehr dünne Streifen schneiden. Den Fisch in feine Streifen schneiden.
  2. Die Rollmatte mit Frischhaltefolie belegen.
  3. Das  Noriblatt halbieren und auf  die Rollmatte legen und mit etwas Reis bedecken. Den Reis mit Sesam bestreuen. Klarsichtfolie darüber legen, und mit der Hand vorsichtig andrücken.
  4. Die Rollmatte vorsichtig umdrehen und die obere Frischhaltefolie entfernen.
  5. Die Matte wieder hinlegen und die Folie mit dem Reis-vorsichtig auf die Matte ziehen.
  6. Den zerkleinerten Thunfisch und die Avocadoscheiben auf die glatte Seite des Nori legen.
  7. Das California Roll vorsichtig aufrollen, dabei aufpassen, dass die Klarsichtfolie nicht mit eingewickelt wird!
  8. Das California Roll mit der Rollmatte in die endgültige Form bringen. Bambusmatte entfernen und die Rolle in mundgerechte Stücke schneiden. Dann erst die Klarsichtfolie von den einzelnen Stücken abziehen.

 

 

 

Zutaten:

  • 250 g Reis (Sushireis)
  • 300 ml Milch
  • 400 ml Kokosmilch
  • 4 EL Zucker
  • 100 g geröstete Kokosraspeln
  • 250 g Himbeeren (oder andere Früchte)
  • 1 P. Vanillezucker

Zubereitung:

  1. Reis mit kaltem Wasser waschen. Anschließend mit der Milch, der Kokosmilch und dem Zucker und dem Vanillezucker in einen Topf geben und aufkochen. Dann zudecken und ca. 15 Minuten auf kleiner Stufe ausquellen lassen. Vom Herd nehmen und 10 Min. nachziehen lassen.
  2. Den abgekühlten Reis in 4 Portionen teilen. Eine Sushi-Matte mit Frischhaltefolie belegen. Eine Portion Reis fingerdick darauf verteilen, gut festdrücken und in der Mitte der Länge nach eine Mulde eindrücken. Ein Viertel der Himbeeren hineinlegen. Den Reis mit Hilfe der Matte zu einer festen Rolle einrollen. Die Frischhaltefolie abziehen und die Rolle in Kokosraspeln wälzen. Die Rolle wieder in Frischhaltefolie wickeln und ca. 2 Std. im Kühlschrank kühlen.
  3. Jede Rolle in 6 Stücke schneiden (am besten gelingt es, wenn man den Reis dafür noch in der Frischhaltefolie belässt, sonst zerfällt er leicht – die Frischhaltefolie erst hinterher entfernen).

 

Maki-Sushi


Zutaten für 3 Rollen:

  • 3 halbe Noriblätter
  • 300 g fertiger Reis
  • Wasabi
  • 100 g Surimi oder 100 g Schinken + 1 Essl. Majonäse + 1 Streifen Gurke
  • 1/2 Avocado in Streifen geschnitten und in etwas Reisessig mariniert
  • 50 g Räucherlachs + 1 Frühlingszwiebel + Wasabi

 

Zubereitung:

Zur Zubereitung von Maki-Sushi benötigen eine  Bambusmatte, dein Schneidbrett und ein scharfes Messer.

  1. Falls die Noriblätter feucht sind, rösten wir die Seetangblätter auf beiden Seiten kurz an und halbieren sie dann.
  2. Die Zutaten für die Füllung   in  Streifen schneiden.
  3. Die Bambusmatte auf das Schneidbrett und ein halbes Seetangblatt mit der glänzenden Seite nach unten darauf platzieren. Der Rand des Blattes sollte mit dem unterem Rand der Matte an abschließen.
  4. Die Hände  mit dem Essigwasser benetzen und etwas nehmen Reis, den Reis  gleichmäßig auf dem Seetangblatt etwa einen halben Zentimeter hoch verteilen. Dabei vorne und hinten einen ein Zentimeter breiten Rand frei lassen.
  5. Den Reis in der Mitte quer mit etwas Wasabi  bestreichen und anschließend die Zutaten für die Füllung ebenfalls quer auf den Reis legen.
  6. Zum Formen die Matte an der unteren  Seite mit beiden Händen anheben  und dabei mit Daumen und Zeigefinger jeweils die rechte bzw. linke Ecke des Seetangblattes festhalten. Dann die Matte mit gleichmäßigem Druck langsam nach oben rollen.
  7. Die Rolle – noch mit der Matte – mit beiden Händen kräftig zusammen  pressen und  die Enden gut an drücken.
  8. Die fertige Rolle mit dem scharfen Messer dann in sechs oder acht gleiche Teile schneiden. Dazu die Rolle mit dem ersten Schnitt halbieren, die beiden Hälften nebeneinander  legen und nochmals zwei- bzw. dreimal durchschneiden. Zum Schneiden der Maki-Sushi empfiehlt es sich, vor jedem Schnitt das Messer in kaltes Essigwasser zu tauchen.

Angerichtet werden die Maki-Sushi jeweils auf einer Stirnseite, immer mit der glatten Schnittfläche nach oben.

 

Nigiri-Sushi

Zutaten für 20 Sushi:

  • 400 g fertiger Reis
  • wahlweise 250 g Thunfisch, Lachs, Scholle, Garnelen oder Omelette aus 2-3 Eiern,
  • Salz
  • Wasabi,
  • evtl etwas Nori oder Frühlingszwiebel als Deko-Band
  • Essigwasser

Für Nigiri-Sushi wird der Reis mit der Hand zu einem ovalen Klößchen geformt, mit Wasabi bestrichen und mit Fisch belegt. Dabei ist es besonders wichtig, auf eine ausgewogene Menge Fisch und Reis zu achten.

  1. Zunächst schneiden wir von unserem Fischfilet einige Scheiben ab. Dazu legen wir das Fischfilet quer vor uns auf das Schneidbrett. Nun setzen wir das Messer etwa eineinhalb Zentimeter vom Rand entfernt gerade an und schneiden diagonal, zum Rand hin, die Scheibe herunter.
  2. Wir benetzen zunächst unsere Hände ausreichend mit dem Essigwasser.
  3. Mit der rechten Hand nehmen wir etwas Reis und formen damit ein längliches Klößchen.
  4. Nun nehmen wir mit der linken Hand vorsichtig den Fisch und legen ihn auf die Finger der linken Hand.
  5. Während wir das Reisklößchen mit der rechten Hand festhalten, benutzen wir den rechten Zeigefinger, um etwas Wasabi auf den Fisch aufzutragen.
  6. Dann legen wir das Reisklößchen auf den Fisch.
  7. Mit dem rechten Zeige- und Mittelfinger drücken wir den Reis vorsichtig gegen den Fisch. Mit dem linken Daumen drücken wir den Reis am Ende etwas fest.
  8. Jetzt wechseln wir das Nigiri-Sushi einmal von der linken in die rechte Hand und wieder zurück, so dass der Fisch oben ist.
  9. Noch einmal drücken wir mit dem rechten Zeige- und Mittelfinger den Fisch leicht gegen den Reis. Bei diesem Vorgang kommt es vor allem darauf an, dass wir den Reis nicht zu fest formen und den Fisch nicht zu lange in der Hand halten. Das fertige Nigiri kann mit einem Band aus Nori oder Frühlingszwiebel verziert werden. Nigiri-Sushi werden immer paarweise serviert.

Sushireis

Zutaten:

500 g Sushi-Reis (2 1/2 Tassen)

10 x 10 cm Konbu

600 ml. Wasser

Dem Reis kommt beim Sushi eine ganz besondere Bedeutung zu und damit auch seiner Zubereitung. Der fertige Sushi-Reis sollte leicht kleben, so dass sich kleine Happen formen lassen, die nicht sofort auseinander fallen. Auf der anderen Seite soll der Reis im Mund zergehen, ohne dass er zerdrückt oder gar zerbissen werden muß. Dies erreichen wir am besten mit der traditionellen Zubereitungsweise für Sushi-Reis:

Der Reis wird dämpfend gegart und anschließend mit einer Essigwürzmischung vermengt und dabei möglichst schnell auf Körpertemperatur abgekühlt. Etwa eine Stunde bevor wir anfangen wollen, den Reis zu kochen, beginnen wir damit, den Reis zu waschen. Dazu füllen wir kaltes Wasser in eine Schüssel und geben den Reis hinein. Durch Umrühren werden etwaige Rückstände von den Reiskörnern gewaschen. Das getrübte Wasser gießen wir ab und ersetzen es durch frisches. Diesen Vorgang wiederholen wir solange, bis das Wasser klar bleibt.

Nun benötigen wir einen Topf mit dicht schließendem Deckel. Den gewaschenen Reis geben wir zusammen mit Wasser und einem Streifen Konbu in den Topf und bringen das Ganze bei offenem Deckel und starker Hitze zum Kochen. (Auf eine Tasse Reis verwenden wir etwa 1 1/5 Tassen Wasser.) Sobald der Reis kocht, wechseln wir auf niedrige Hitze und lassen den Reis etwa 10 Minuten dämpfen. Während des ganzen Vorganges sollten wir den Deckel des Topfes nicht abnehmen. Während der Reis dämpft, können wir die Essigwürzmischung zubereiten.

Eine gute Basis für den Würzessig ist das folgende Rezept. Es ist ausreichend für ungefähr 500 g ungekochten Reis.

Zutaten Zubereitung
6 1/2 Esslöffel Reisessig
4 Esslöffel Zucker
1 1/2 Teelöffel Salz 1-2 Essl. Mirin
Alle Zutaten solange miteinander verrühren, bis sich das Salz und der Zucker aufgelöst hat. Um den Würzessig für den eigenen Geschmack anzupassen verändert man am besten die Zuckermenge.

Hat der Reis etwa 10 Minuten gedämpft, nehmen wir den Topf ganz von der Hitze und lassen den Reis – immer noch mit geschlossenem Deckel – wiederum 10 Minuten stehen.

Nach insgesamt 25 Minuten ist der Reis fertig und sollte sofort mit der Essigwürzmischung vermengt werden. Dazu nehmen wir eine flache Holzschüssel, in die wir den gekochten Reis füllen. Darüber geben wir unsere vorbereitete Würzmischung und beginnen alles mit einem Holzspatel zu vermengen.

Um eine möglichst schnelle Abkühlung des Reises zu erzielen, ist es notwendig während des Würzens den Reis mit einem Fächer zu kühlen oder des Öfteren vorsichtig zu wenden. Wer keine Holzschüssel zur Verfügung hat, kann auch eine Glas- oder Porzellanschüssel nehmen (aber bitte keine Metall-Schüssel!)