Tag Archive: Photolumineszenz


Viel zu erzählen habe ich diesmal nicht. Es ist nicht viel aufregendes passiert. Wir haben unser Labor noch weiter eingerichtet, viele Glasgeräte geputzt, aber nicht mit der Hand,sondern mit einer Spülmaschine. Sonst wären wir zum Ende der Diplomarbeit bestimmt nicht fertig. Neben einräumen und Putzen habe ich weiter fleißig Zinkoxid abscheiden lassen und dann die Ergebnisse am AFM betrachtet und mit Photolumineszenz untersucht. Ausgewertet habe ich das noch nicht richtig,das werde ich nächste Woche machen. Geschrieben habe ich ich natürlich auch noch ein wenig, aber es geht zur Zeit recht schwerfällig. Besonders mit dem Theoriekapitel habe ich Probleme. Ich weiß, was ich drin stehen haben will, aber ich weiß nicht, wie ich es formulieren soll, klingt immer so hölzern noch und es ist so sprunghaft. Ich hoffe es läuft nächste Woche dann besser.

 Am Montag werde ich mich an den – Roboter setzten und versuchen meine Phagen auszurichten. Hoffentlich klappt es auch und dann kann ich euch auch mal wieder Photos zeigen und eventuell auch noch mal ein Video. Über die Theorie vom Dip-Coating muß ich mich auch noch etwas schlau machen. Es beruht auf dem Prinzip von Langmuir-Blodgett-Filmen. In der physikalischen Physik Vorlesung haben wird darüber auch etwas gelernt, ich muß mir mal meine Unterlagen anschauen. Und dann werde ich das auch kurz im Theorieteil zusammenfassen.

Aber nicht mehr dieses Wochenende,dafür bin ich zu müde und lustlos. Die letzten Wochen waren anstrengend.

Meine 14. Woche könnt ihr hier nachlesen.

Ich bin auch am Überlegen mein Diplomarbeit in Englisch zu schreiben. Was meint ihr denn dazu?

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Diplomarbeit – Woche 13

Die gute Nachricht zuerst: die Mineralisationslösung funktioniert und ich kann endlich mit meinen Experimenten weiter machen. Am Dienstag habe ich mich dann gleich mal an die Experimente gemacht. Ich versuche jetzt deckende Schicht aus Zinkoxid herzustellen. mal gucken, wie und ob das funktioniert hat. Kann mir die Ergebnisse am Montag mal am AFM angucken. Am Freitag habe dann auch ein neues Messinstrument ausprobiert. Ein Photolumineszenz- Spektrometer:

 

 

Man bestrahlt eine Probe mit Licht einer bestimmen Welllänge, dadurch werden Elektronen im Material angeregt und die gehen einen höheren Energiezustand ein. Das ist aber ein unnatürlicher Zustand, den das System nicht will, die Natur will immer den energieärmsten Zustand erreichen. In diesem Fall fallen die Elektronen wieder in den energieärmsten Zustand und geben dabei die aufgenommene Energie als Lichtquanten ab. Das Phänomen kennt ich bestimmt alle aus dem Alltag: Zifferblätter einer Uhr, die im dunkeln leuchten, das ist die Phosphoreszenz oder Fluoreszenz ist   das Leuchten von Textmarkern. Die Lichtquanten werden detektiert und man kann dadurch Materialen identifizieren und auf die elektronischen Struktur  schließen Das ist somit ein zerstörungsfreies Prüfverfahren. Man muß die Proben auch nicht besonders behandeln, das heißt man kann sie untersuchen, dann, in meinem Fall ,eine Schicht Zinkoxid mineralisieren lassen. und dann wieder vermessen. So kann ich feststellen, ob die Schicht deckend ist. Ist sie deckend, dann scheint kein Silizium mehr durch

Ich habe dann noch am Theorie-, am Experimente- und am Ergebnis –Kapitel geschrieben. Mein Testat habe ich auch zurück bekommen. Mein Betreuer fand es gut, hatte nur ein paar Flüchtigkeitsfehler drin. Die werde ich morgen korrigieren und dann mal mei9nen Zweitberichter kontaktieren, damit wir uns mal treffen können.

Nächste Woche steht bei uns ein Laborumzug an. Darüber nächste Woche mehr.

Meine 12. Woche könnt ihr hier lesen.