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Am 2.12  gab’s eine Premiere für mich: Ich habe einen Blind Date Kochkurs besucht. Der Kurs wurde von der VHS –Stuttgart angeboten. Auf dem Speiseplan standen vegetarische Gerichte. Insgesamt haben sich 16 Personen für den Kurs angemeldet. Eine Teilnehmerin ,die liebe Mirowsu , kannte ich schon Twitter. Ich habe September auf Twitter überlegt, welchen Kurs ich im Dezember machen könnte und habe geschrieben, der Kurs hört sich interessant an. Mirowsu hat es mitbekommen und wollte sich dann auch anmelden. Gesagt ..getwittert und angemeldet. Und dann hieß es warten bis Dezember.

Am Freitag war etwas aufgeregter als sonst. Ich denke wegen dem „Blind  Date“ und weil auch jemand dabei war, denn ich schon vorher „kannte“  Es gingen dann meine  üblichen Gedanken durch den Kopf: Hoffentlich sage ich nix falsches, rede keinen Blödsinn usw. Als ich dann im Haus der VHS war und ich auf dem Weg zur Küche war, hat mich Mirowsu gesehen und mich freundlich begrüßt. Zusammen gingen wir dann in die Küche und wurden von der Leiterin freundlich begrüßt. Für sie war es der erste Kochkurs.  Nach und nach sind dann die restlichen Teilnehmer eingetrudelt.

Nachdem alle eingetroffen waren, gab es Früchtepunsch zum Aufwärmen. Jeder bekam eine Tasse mit farbigen Band. Man sollte sich seinen Partner/Partnerin mit gleichem Band suchen und sich dann gegenseitig Ausfragen und dann später in der großen Runde vorstellen. Diese Aufgabe habe mein Partner und ich nicht mitbekommen. So konnten wir auch nicht viel Erzählen über uns. für einen vegetarischen  Kochkurs waren viele Nichtveggies da,das hat mich doch sehr überrascht.

Nach der lustigen Vorstellungsrunde haben wir die Rezepte bekommen und  sind dann in 2 achter Gruppen aufgeteilt worden. Jede Gruppe sollte dann ein Menü, bestehend aus Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise, kochen. Fröhlich  und gut gelaunt machten wir uns alle ans Werk und versuchten etwas leckeres zu Zaubern.

Da es alles schnelle Gerichte waren, konnten wir uns dann auch bald die leckeren Gerichte genießen und uns beim Essen gut unterhalten. Gegen halb 10 mußten wir dann wieder die Küche aufräumen, Geschirr putzen und einräumen. In so einer großen Gruppe geht das zum Glück schnell.

Ach ja, folgende Gerichte gab es am Freitag:

Menü 1: Weihnachtlicher Chicorée-Salat/ (Soja)Hackbällchen mit Tomatensalsa/ Pfannkuchen ohne Ei

Menü 2: Carpaccio aus Roter Bete/ Spaghetti Bolognese/ Mousse au Chocolat

Die Rezepte werde ich wieder nach und nach online stellen.

Mirowsu und ich wollen mal wieder zusammen einen Kochkurs besuchen!

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Am 10. Oktober hatte ich endlich mal wieder einen Kochkurs. Die letzten 3 sind leider ausgefallen. Diesmal führte mich meine kulinarische Weltreise nach Nigeria, im Südwesten von Afrika. Unser Kochlehrer kommt aus Nigeria und lebt seit 4 Jahren in Deutschland. Am Anfang erzählte er uns ein paar Dinge aus seiner Heimat. Er sagt, er war sehr erstaunt, als er das erste Mal in Deutschland war. Er hätte nur alte Leute gesehen. So was würde man in Nigeria nicht kennen. Dort liegt die Lebenserwartung bei 49 Jahren. Über die schweren Probleme der Umweltzerstörung hat er auch erzählt. In seinem Land gibt es 500 verschiedene Sprachen, die Amtssprache ist Englisch. In Nigeria kann man mit mehreren Frauen verheiratet sein, er sagte eine Frau ist schlecht, 2 sind auch nicht viel besser 3 sind ok 4 und mehr sind gut, die würden den Mann ein langes Leben garantieren. Sie streiten untereinander und würden den Mann dann in Ruhe lassen.

Nach dem kurzen Heimatkundeunterricht  machten wir uns ans Kochen.  Ein Rezept werde ich euch heute schon vorstellen, die anderen kommen wieder nach und nach. Aber ohne dieses Gericht könnten wir nix Essen. Es ist das Besteck in Nigeria, man isst dort mit der Hand.  Das Gericht heiß Gari, ein sehr fester Brei, der aus Maniokpulver und Wasser besteht. Dieser Brei wird zu kleinen Fladen geformt, die man dann auf die Finger legt und dann das Essen, mit  einer Schaufelbewegung, vom Teller nimm und zum Mund führt. Der Fladen wird mit gegessen und für den nächsten Happen ein neuer geformt. So zu essen ist gar nicht so einfach, ich habe ab und zu mal Messer und Gabel als Hilfe benutzt. Aber mit etwas Übung, wird das bestimmt klappen; so wie das Essen mit Stäbchen. 

Gari:

Zutaten:

  •  300 g Gari
  • ca. 150 ml Wasser

Zubereitung:

Wasser erhitzen und dann mit dem Maniokpulver vermischen und dabei sehr kräftig umrühren, damit keine Klumpen entstehen. Der Teig muß sehr fest werden. Eine daraus geformte Kugel sollte nicht zerfallen.

Eine neugierigen Besucher haben wir auch gehabt. Die Katze wollte zu uns in die Küche klettern.

Gestern war das Programmheft der Schiller- Volkshochschule in meinem Briefkasten. Abends, nach dem ich mein Tagwerk vollbracht habe, habe ich gleich den Katalog durchgeblättert und mich für 2 Kurse entschieden:

 

Kurs 1: After-Work-Cooking (am 29.09.2011)

Endlich Feierabend – und nun vom Schreibtisch direkt an den Herd! Appetit auf ein leckeres Abendessen? Dann ist After-Work-Cooking das richtige für Sie!
In lockerer Runde haben Sie Gelegenheit bei einem Aperitif die anderen Singles kennenzulernen und den wohlverdienten Feierabend einzuläuten.
Gemeinsam bereiten Sie diese Gerichte zu: Mediterraner Tomatensalat, Spaghetti tre Formaggi, Garnelen-Spieße mit Mango-Salsa, Torta morbida al cioccolato.
Nicht nur das Kochen sondern auch das gemeinsame Essen wird zum Highlight!

Kurs 2: Westafrikanische Küche (am 10.10.2011)

So vielfältig wie die Bewohner Westafrikas ist auch die Küche dieser Region, wobei von Ghana über Nigeria bis nach Kamerun kaum Unterschiede in der Zubereitung der Mahlzeiten festzustellen sind. Typisch sind Gerichte mit einfachen Zutaten, die raffiniert zubereitet und gewürzt werden. Fleisch oder Fisch gehören – sofern erschwinglich – zu Gerichten unbedingt dazu. Ein Muss sind Zwiebeln, Tomaten und besondere Pfeffersorten. Mahlzeiten allein einzunehmen ist in Westafrika unüblich, gegessen wird gerade in Dorfgemeinschaften in geselliger Runde. Wir bereiten folgende Speisen zu: Yamswurzel und Kochbanane mit Stew (scharfe Tomatensoße), Garri (Maniok) mit Rind- und/oder Lammfleisch mit zwei verschiedenen Soßen: Vegetable Soup (Spinat-ähnlich) und Okrosoup (aus Okraschoten). Gegessen wird, wie in der Heimat des Kursleiters üblich, mit der Hand, wobei Sie natürlich erfahren, wie man dies richtig macht.

 

Jetzt warte ich noch auf das Programmheft der Volkshochschule Stuttgart um noch ein paar andere Kurse zu buchen.Ich hoffe die Kurse fallen nicht,so wie die letzten zwei, nicht aus. Drückt mir die Daumen:)

 

 

Mein letzter Kochkurs  ist jetzt auch ausgefallen.Eigentlich hätte am 7. 7 den Kurs „Bulgarische Küche – Gaumenschmaus vom Balken“ stattfinden sollen,aber der Kurs ist ausgefallen,weil sich zu wenig Leute angemeldet haben. Die neuen Semester der VHS fangen erst im September/Oktober wieder an. Ich habe noch auf meinem ehemaligen Windows Live Space ein paar Rezepte von den ersten Kochkursen,die ich gemacht habe, die ich hier nach und nach veröffentlichen werde.

Südafrikanische Gerichte

Vorspeisen:

Knusperteigrollen mit Biltong

Zutaten:


  • 400g TK-Blätterteig
  • 3 Stängel Salbei
  • 100g  geriebener Emmentaler
  • 100g Biltong (oder Bündnerfleisch)
  • Mehl zum Ausrollen

Zubereitung:

  1. Den Blätterteig nach Packungsanweisung auftauen und mit etwas Mehl 3mm dick ausrollen.
  2. Den Salbei waschen, trocken schütteln und die Blättchen von den Stängeln zupfen und auf dem Teig gleichmäßig verteilen.
  3. Biltong in dünne Scheiben schneiden.
  4. Den Teig mit Käse bestreuen und den Biltong drauf verteilen.
  5. Den Teig zu einen festen Rolle formen, in Klarsichtfolie packen und im Kühlschrank 1 Stunde ruhen lassen.
  6. Den Backofen auf 200°C vorheizen.
  7. Die Teigrolle in 5 mm dicke Scheiben  schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes  Backblech legen.
  8. Im vorgeheizten Backofen  Ofen 6 Minuten backen.
  9. Herausnehmen und die Schieben wenden und für weitere 6 Minuten backen.
  10. Herausnehmen und auf einen Gitter abkühlen lassen

Samosas (frittierte Teigtaschen)

Zutaten:

  • 400g Yufkateigblätter, Strudelteig oder Frühlingsrollenteig
  • 500g Lamm- oder Rinderhack
  • ½ TL Kurkuma
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1  TL gehackter Ingwer
  • 2 Chillischoten (rot und grün)
  • 2 mittlere Zwiebeln
  • 2 EL Butter
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1TL Masala
  • Koriander (oder Petersilie)
  • ½ Flasche Öl zum frittieren

Zubereitung:

  1. Die Chilischoten waschen und feine Ringe schneiden. Die Zwiebeln schälen und fein schneiden.
  2. Den Knoblauch schälen und beiseite legen.
  3. Den Koriander waschen und klein schneiden (ca. 1 EL)
  4. Das Hackfleisch mit 2 EL Öl und dem Kurkuma in einer Pfanne erhitzen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Ingwer, Zwiebeln und Chilischoten untermischen. Den Knoblauch durch eine Presse in das Hackfleisch pressen und untermischen  und ein wenig Braten lassen.
  6. Garam Masala, Butter und den Koriander unterrühren.
  7. Die Teigblätter in max. 10*30 cm große Streifen schneiden und zu einer Tüte falten.
  8. Etwa 1 EL der Füllung in die kleine Tüte geben und das überstehende Teigstück mit etwas Wasser bestreichen und die Teigtäschchen gut verschließen.
  9. Die Samosas in heißem Öl knusprig und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  10. Als Beilage Blatjang servieren (siehe nächstes Rezept)

Aprikosen Blatjang

Zutaten:

  • 3 rote getrocknete Chilischoten
  • 5 – 10 Knoblauchzehen
  • 500 ml Aprikosenmarmelade
  • 1 TL Kreuzkümmel gemahlen
  • 1 TL Salz
  • 3 EL Balsamico-Essig

Zubereitung:

  1. In eine Schüssel die Marmelade geben.
  2. Den Knoblauch schälen und zerkleinern und in die Marmelade geben.
  3. Den Chili zerkleinern und auch in die Schüssel geben.
  4. Kreuzkümmel und Salz  hinzugeben und gut vermischen.
  5. Essig langsam einrühren bis eine süß-saure Sauce entsteht.

Den Dipp kann man auch gut zum Grillen verwenden.

Hauptspeise:

Menü I:

Chakalaka

Zutaten:

  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 rote Chilischoten, groß
  • 125 ml Öl
  • 3 Paprikaschoten, gelb
  • 500 g Weißkohl
  • 250 g Karotten
  • 1 TL Cayennepfeffer
  • 1 EL Paprikapulver
  • 1 TL Garam Masala
  • 1 TL Kurkuma
  • 150 g Erbsen, TK
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Paprika entkernen und mit dem Weißkohl und die Karotten in feine Streifen schneiden.
  2. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und mit den Chilischoten in kleine Würfel schneiden.
  3. In der Hälfte vom Öl glasig anschwitzen, danach die Paprikastreifen hinzu geben.
  4. Weißkohl- und Karottenstreifen, den Rest Öl, Cayennepfeffer, Paprikapulver, Garam Masala und Kurkuma hinzugeben und bissfest schmoren.
  5. Die Erbsen zugeben, kurz mitgaren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mielie Papa

Zutaten:

  • 250 g Maisgrieß
  • 1 l Wasser
  • 1 EL Gemüsebrühepulver
  • 1 TL Salz
  • 100 g Butter

Zubereitung:

  1. Das Wasser zum Kochen bringen. Das Gemüsebrühepulver und das Salz darin auflösen.
  2. Langsam den Maisgrieß hinein geben und  mit dem Schneebesen umrühren, damit sich keine Klümpchen bilden.
  3. Den Topf zudecken und langsam auf niedriger Temperatur kochen lassen.
  4. Mit einer Gabel umrühren bis die Masse fein krümelig wird.
  5. Dann die Butter in Stücken zugeben, schmelzen lassen und unter den Pap rühren.

Straußensteaks mit Bohnenpüree

Zutaten:

  • 1 große Dose weiße Bohnen
  • 1 EL Kreuzkümmel
  • ½ Bund frischer Koriander (ersatzweise Petersilie)
  • 6 Knoblauchzehen
  • 4 EL Olivenöl
  • Saft von ½ Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer
  • 4 Straußenfilets (ca. 600 g)
  • 2 El zum Anbraten
  • 1 kleiner Schuss Rotwein

Zubereitung:

  1. Die Bohnen in ein Sieb schütten, abspülen und abtropfen lassen.
  2. Die Bohnen in eine hohe Rührschüssel geben und den Kreuzkümmel dazugeben..
  3. Den Koriander waschen und trocken schütteln, den Knoblauch schälen und beide Zutaten zu den Bohnen geben.
  4. Alles mit  4 EL Öl und den Zitronensaft pürieren. Wenn da Püree noch zu dick ist, noch etwas Öl hinzufügen.
  5. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  6. Das restliche Öl in einer Pfanne stark erhitzen und die Straußensteaks darin kräftig anbraten.
  7. In der Pfanne mit einen kleinen Schuss Rotwein ablöschen und mit aufgelegtem Deckel 8 – 10 Minuten auf niedriger Temperatur ziehen lassen, salzen und pfeffern und mit dem Bohnenpüree servieren.

Menü 2:

Bananensalat

Zutaten:

  • 150g Majonaise
  • 1 EL Currypulver
  • 1 EL Aprikosenmarmelade
  • 1 – 2 EL Hot Mango Chutney
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chili
  • 4 Bananen
  • Blattsalat zum Anrichten

Zubereitung:

  1. Majonaise mit den Gewürzen, der Marmelade und den Mango Chutney  verrühren.
  2. Die Bananen in Scheiben schneiden und sofort unter die Sauce heben und vorsichtig mischen.
  3. Auf Blattsalat anrichten.

Geelrys

Zutaten:

  • 300g Langkornreis
  • 1 kleines Stück Zimtstange
  • 1 EL brauner Zucker
  • 2 EL Butter
  • 1 EL Kurkuma
  • 1 TL Salz
  • 100 g Rosinen

Zubereitung:

  1. Reis mit den Gewürzen, Salz und Zucker und der doppelten  Menge Wasser  aufkochen und ungefähr  12 Minuten weich kochen lassen.
  2. Die Rosine zugeben und einige Minuten zugedeckt bei mittlerer Hitze stehen lassen.
  3. Die Zimtstange herausnehmen und die Butter unterrühren.

Bobotie

Zutaten:

  • 600 g Lamm- oder Rinderhack
  • 1 Scheibe Weißbrot
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 2 EL Öl
  • 40 g getrocknete Aprikosen
  • 3 Aprikosen (notfalls aus der Dose)
  • 3 EL Mango Chutney
  • 1 – 2 EL Zitronensaft
  • 1 Banane
  • 0,2 l Milch
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 TL Curry
  • 100 g Rosinen
  • 2 Eier
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • 3 Lorbeerblätter
  • Salz
  • Pfeffer
  • Weißer Pfeffer
  • Cayennepfeffer
  • Fett für die Form

Zubereitung:

  1. Das Brot in Milch einweichen.
  2. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen, hacken und in Öl gasig dünsten.
  3. Das Brot ausdrücken und die Milch aufbewahren.
  4. Brot und Hack mit den Zwiebeln und den Knoblauch anbraten.
  5. Mit Curry würzen und alles 10 Minuten braten.
  6. Aprikosen würfeln und mit den Rosinen, Chutney, Zitronensaft und Petersilie zum Fleisch geben.
  7. Weitere 5 min kochen lassen. Mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken.
  8. Eier und die restliche Milch verquirlen Mit Salz und Pfeffer würzen.
  9. Hackfleischmasse in eine gefettete Auflaufform füllen und die Eiermilch drüber gießen.
  10. Bananen und Aprikosenscheiben sowie Lorbeerblätter auf den Auflauf verteilen und im heißen Backofen für ca. 20 Minuten  bei 180°C backen.

Nachspeise:

Koeksisters:

Zutaten:

Teig:

  • 300 g Weizenmehl
  • 40 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 175 ml Milch oder Buttermilch
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Priese Salz
  • Öl zum Frittieren

Sirup:

  • 800 g Zucker
  • Saft von 1 unbehandelten Zitrone
  • 750 ml Wasser
  • Zitronenzesten

Zubereitung:

Sirup:

  1. Zucker in Wasser auflösen und 30 bis 40 Minuten kochen lassen, bis ein dickflüssiger Sirup entsteht.
  2. Zitronensaft und Zitronenzesten hinzugeben und über Nacht im Kühlschrank aufbewahren.

Teig:

  1. Weizenmehl, Backpulver, Salz, weiche Butter und das Ei in eine Rührschüssel geben.
  2. Die Milch hinzugeben  und mit den Knethaken des Rührgeräts rühren, bis ein weicher Teig entsteht.
  3. Den Teig für 30 Minuten abgedeckt in den Kühlschrank stellen.
  4. Den Teig 6 – 7 mm dick ausrollen und in etwa 4 cm breite und 8 cm lange Streifen schneiden.
  5. Dann die entstandenen Rechtecke mit 2 Schnitte der Länge nach versehen, aber nicht ganz durch schneiden, so dass die 3 entstanden Streifen verbunden sind.
  6. Die 3 Stränge miteinander verflechten und am Ende fest zusammendrücken.
  7. Die Zöpfe in Öl ausbacken bis sie eine goldgelbe Farbe angenommen haben (3 -4 Minuten).
  8. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  9. Die warmen Zöpfe für eine Minute in den kalten Sirup tauchen und kurz abtropfen lassen.

Am besten warm servieren.

Am Mittwoch hatte ich mal wieder einen Kochkurs.

Diesmal haben wir Gerichte aus Südafrika gekocht.

Als Vorspeise hatten wir:

Knusperteigrollen mit Biltong und Samosas (frittierte Teigtaschen mit Hackfleischfüllung ) und Aprikosen Blatjang

Der Hauptgang bestand auch aus 2 Gängen.

Als erstes hatten wir Straußensteaks mit Bohnenpüree, Mielie Pap und Chakalaka (Gemüse-Relish) und dann gab es Bobotie (Hackfleischeintopf) mit Geelrys (gelber Reis) und Bananensalat.

Zum Abschluß des gelungen Abends gab es Koeksister (frittierte Teigzöpfe, die in Zitronensirup getaucht werden)

Die Rezepte folgen noch:)