Tag Archive: Bewerbung


Uii, wie die Zeit vergeht. Schon sind 4 Wochen um und somit auch mein individuelles Bewerbungscoaching. Diese Woche war ich noch 2 Mal da.

Am Mittwoch habe ich mein Xing-Profil ausgefüllt und etwas aufgepeppt damit es etwas besser aussieht. Mehr haben wir am Dienstag nicht gemacht. Ich habe den anderen Teilnehmern noch etwas über die Lernbörse der Arbeitsagentur erzählt.

Am Donnerstag war der letzte Tag vom individuellen Coaching. Wir haben unsere Fahrtkostenabrechnung bekommen und ein tolles Zertifikat. Einem älteren Teilnehmer habe ich dann noch etwas bei Word geholfen und ein paar Dinge erklärt.

Mein Fazit des Kurses: Ich fand den Kurs sehr nützlich. Ich habe viele Tipps bekommen und auch die Simulation vom Bewerbungsgespräch ist sehr sinnvoll. Und es hat auch Spaß gemacht.

Am Dienstag hatte ich einen Termin bei meiner Beraterin vom Arbeitsamt. Sie hat mich gefragt, wie ich den Kurs finde und ob er mir etwas gebracht hat. desweiteren hat sie gesagt, ich könne auch noch weitere Fortbildungskurse, z. B.: SAP, machen.

 

Montag, der dritte.Tag beim Bewerbungscoaching. Da ich am Wochenende keine, für mich passendes Stellenangebot bekommen habe, habe ich diesmal eine Initiativbewerbung erstellt.

Meine Betreuerin hat mir viele Tipps zum Aufbau einer Initiativbewerbung gegeben. Damit ist es mir sehr viel einfacher gefallen, als bei meinen anderen Anschreiben:

  • Nach der Anrede, auf die Firma und deren Produkte eingehen, Loben
  • Seine Qualifikation (Diplom, Master,…)  angeben und warum man in das Unternehmen passt. Dazu am besten ein paar Schlagworte aus der Internetpräsentation der Firma nehmen.
  • Dann konkret auf seine fachlichen Fähigkeiten eingehen.
  • seine Softskills darstellen.
  • Der Schluß ist wie bei einer konkreten Stellenbewerbung. Wird nicht nach einer Gehaltsvorstellung gefragt, sollte man dies auch nicht erwähnen.

 

Mittwochmittag war ich zum vierten Mal zum Coaching.  Zu erst habe ich noch ein paar Bewerbungsfotos machen können. Jetzt habe ich insgesamt frei Fotos zur Auswahl, die ich nutzen kann. Anschließend wollten wir ein Stellengesuch bei der Jobbörse der Arbeitsagentur erstellen, aber leider konnte ich mich nicht einloggen. Meine Daten wurden nicht anerkannt. Deswegen haben wir noch 2 Fragebögen ausgefüllt.

Nächste Woche versuchen wir dann nochmal ein Stellengesuch zu erstellen und am Mittwoch werden dann auch Vorstellungsgespräche simuliert.

Individuelles Bewerbungscoaching – Tag 2  

Gestern war ich zum zweiten Termin meines individuellen Bewerbungscoaching in Ludwigsburg. Wieder um acht Uhr und noch bei schöne Wetter, also bin ich ohne Schirm und Jacke los.

Meine Betreuerin habe ich wieder in „München“ getroffen. Nach dem ich den PC hochgefahren  hatte, sind wir zusammen ein Anschreiben durch gegangen. Sie hat mit einige Tipps gegeben, die ich hier aufzählen werde. Dann sollte ich die Verbesserungsvorschläge umsetzen und ein neues Anschreiben erstellen.
Dann sollte ich im Internet mal die Stellenbörsen und Anzeigen durchsuchen und gucken, ob ich eine Stelle finde, die meinen Vorstellungen entspricht. Gesagt, getan und sogar eine gefunden. Ich konnte dann wieder ein Anschreiben erstellen und dieses hat meine Betreuerin dann auch durchgeschaut und als gut befunden.

Mit meinem Lebenslauf war sie zufrieden, er war übersichtlich und alle Abschnitte hatte die gleiche chronologische Abfolge.

Nächsten Montag habe ich wieder einen Termin. Während des Kurses kann ich sogar Bewerbungsfotos machen lassen. Das werde ich natürlich tun, dann habe ich mehrere zur Auswahl.

Die Tipps meiner Betreuerin, für Berufseinsteiger:

  • Auch bei Online- Bewerbungen: Das Anschreiben wie einen Brief erstellen: Oben in normaler, schwarzer Schrift seine Namen, Adresse, Telefon und Email. Dann als Adresse, wie in einem Fensterbrief, den Namen der Firma. Die Anschrift in fetter Schrift.
  • Datum und Ort auf die rechte Seite, unterhalb der Anschrift: Kornwestheim, 4. Juli 2013 .
  • Dann einen Betreff einfügen, auch in fetter Schrift: Bewerbung als XXX
  • Im Bewerbungstext:
    • noch einmal auf die Stelle eingehen und Quellenangabe, wo man die Stelle gefunden hat
    • seinen Abschluß angeben:….habe ich mein Diplom in der Fachrichtung XYZ mit der Gesamtnote „Gut“ abgeschlossen und auch betonen, dass man den Abschluss erfolgreich bestanden hat. „Fakten darstellen“.
    • Dann auf die gestellten Anforderungen eingehen, damit die Firma weiß man hat sich mit der Anzeige beschäftigt.
    • Man muß darstellen, dass man diese Anforderungen erfüllt
    • Immer ich „KANN“ diese Anforderungen, niemals könnte, würde usw. verwenden.
    • keine negativ behafteten Wörter verwenden: Wenn man eine Fähigkeit nicht kann, z. B. ein spezielles PC-Programm beherrschen soll. Man formuliert es am besten so:In neue Software kann ich mich schnell und gut einarbeiten. Eine Formulierung ,wie z. B.   neue Software ist für mich kein Problem, sollten vermeiden werden.
    • Wenn man Erfahrungen in Praktika gesammelt hat, diese dann auch erwähnen falls diese einer Anforderung entsprechen.
    • Abschließen mit: Über die Einladung für ein persönliches Gespräche freue ich mich. Und nicht „würde“ ich mich freuen.
    • Eine Unterschrift einscannen und diese dann als Bild am Ende einfügen, auch beim Lebenslauf.
    • Den Lebenslauf, einheitlich in chronologischer Reihenfolge: entweder auf oder absteigend.
    • einheitliche Schrift verwenden.

 

Coaching - Tag 1

Coaching – Tag 1

 

Gestern war der erste Tag meines individuellen Bewerbungstrainings. Ich habe mich mit der s-Bahn und dem Bus zum Schulungszentrum chauffieren lassen. Ich habe auch gut hin gefunden. Bei so etwas habe ich immer Angst, dass ich es nicht finde. Aber das Zentrum befand sich ein Stück hinter der Bushaltestelle. Ich war etwas zu früh da und mußte warten. Ich war innerlich etwas angespannt. Mit der Zeit trudelten auch die anderen Teilnehmer nein.  Von der Kursleiterin sind wir dann nach München eskortiert worden, nein nicht die Stadt, sondern ein Raum im Gebäude. Das Gebäude gehörte früher einer Designfirma und die hat die Räume nach Städten benannt. Nach einer kurzen Begrüßung wurde uns der Ablauf erklärt. Die Maßnahme, wie es im Beamtendeutsch heißt, geht vier Wochen. Das hört sich nach viel an, ist es aber nicht, wenn man nicht will. Man ist nur verpflichtet in der Woche zwei Mal zu kommen und pro Woche viereinhalb  Stunden am Coaching teilzunehmen. Also kein allzu großer Aufwand, deswegen war ich auch sehr verwundet, das nur die Hälfte der angemeldeten Teilnehmer erschienen ist. Kann ich nicht so verstehen. Man bekommt ja dort Hilfe bei der Erstellung von Stellengesuchen, Lebensläufen, Anschreiben. Auch wenn man darin gut ist, kann man doch immer noch zusätzliche Tipps gebrauchen.

Dann kam der schlimme Teil, also für mich. Und für zwei andere auch. Die haben, genauso wie ich, Probleme vor Menschen zu reden. Wir mußten uns vorstellen. Dazu haben wir fünf Karten bekommen, auf denen wir Name, Eigenschaften, Erwartungen an den Kurs, Berufswunsch und Zukunftsperspektive (fünf Jahre) aufschreiben und dann den anderen präsentieren. Ich war wie immer aufgeregt, angespannt, nervös. Ich habe es dann aber, laut der Rückmeldungen ganz gut hin bekommen. Aber, so wie immer, habe ich mich immer unter Wert verkauft. Ich hoffe, das ändert sich doch etwas nach dem Coaching.

Dann kam eine Pause und dann kam der langweilige, aber entspannte Teil. Viele Formulare mußten ausgefüllt werden, Datenschutzerklärungen, Betriebsanweisungen usw. Am Ende wurden dann die ersten Termine vergeben. Ich bin am Mittwoch um acht Uhr dran. Dann werde ich mit der Beraterin meine Unterlagen durchgehen und den weiteren Verlauf abstimmen.

Heute kam der Flyer über das individuelle Coaching von der Agentur für Arbeit. Meine Betreuerin hatte mich am Dienstag angerufen und gefragt, ob  ich Interesse hätte ein individuelles Coaching zu machen. Ich habe ja gesagt, da ich Interesse habe und mit meiner sozialen Phobie in diesem Gebiet Unterstützung nötig ist.

Es gibt Einzel – und Gruppengespräche, wobei die Gruppengespräche nix für mich, als Akademiker,  sind.

In den Einzelgesprächen werden folgende Gebiete behandelt:

  • Abklärung des Bewerberpotentials
  • Reflexion bisheriger Bewerbungsaktivitäten
  • Analyse fehlgeschlagener Bewerbungen
  • Analyse fehlgeschlagener Vorstellungsgespräche
  • Überarbeitung und Optimierung der bestehenden Bewerbungsschreiben
  • Hilfe bei der Erstellung individueller Bewerbungsschreiben
  • Unterstützung bei der aktiven Stellensuche

Eine Begleitung zu einem Vorstellungsgespräch wird auch angeboten, aber das werde ich nicht in Anspruch nehmen. Als Dauer werden 4 Wochen angegeben, wobei ich hoffe, dass es nicht 4 Wochen am Stück sind. Aber ich denke eher nicht, da man so was ja nicht 4 Wochen lang machen kann für einen Einzelnen. Ich habe  bei der Firma, die das Coaching durch führt mal nachgefragt, wenn es nicht $ Wochen am Stück sind, werde ich das Angebot annehmen und dann geht es ab den 1.7 los. Ich werde euch darüber noch informieren und dann darüber auch bloggen.

 

 

 

 

Ich wollte Euch ein kurzes Update zu meine Jobsuche geben. Seit dem einem Telefonat ist leider nix mehr passiert. Außer Absagen zu bekommen. Ich habe inzwischen mein Profil auf Xing ausgefüllt und schaue jeden zweiten Tag nach Jobs. Auf meinestadt.de, bei Stepstone, Monster und diversen Firmen. Bei Stepstone habe ich auch Jobsuchen abonniert, ich bekomme wöchentlich Stellen zugeschickt, aber ich suche trotzdem noch. Ich habe bis jetzt nur im Großraum Stuttgart geschaut, da ich mir einen Umzug zur Zeit  nicht leisten kann. Inzwischen suche ich auch in Berlin, da ich dort auch Verwandte habe bei denen ich notfalls erstmals unter kommen könnte. Aber da sind noch weniger Stellen als hier.

Gestern habe ich einen Anruf von meiner Arbeitsagenturberaterin bekommen. Sie hätte für mich ein individuelles Bewerbungsgespräch Coaching für mich. Worum es genau geht weiß ich nicht, da sie mir nur auf meine Mailbox gesprochen hat. Ich habe ihr ja von meiner sozialen Phobie erzählt und sie meinte, so ein Coaching wäre sehr gut für mich. Die kosten würden dann auch vom Amt übernommen. Ich werde euch darüber dann berichten.

Zur Zeit sind noch drei Bewerbungen offen, zwei direkte Bewerbungen und eine Initiativbewerbung.  Mal gucken, ob ich diesmal eine positive Antwort bekomme.

 

Besuch beim Arbeitsamt

Heute hatte ich einen Termin bei meiner Arbeitsamt- bzw. Arbeitsagenturberaterin. Wie immer war ich aufgeregt. Als ich das Haus verlassen hatte, sah ich einen großen brauen Briefumschlag im Briefkasten. Als ich den Brief aus dem Briefkasten geholt habe, sah ich, dass es ein Brief vom Prüfungsamt ist. Meine Abschlussnote….etwas nervös machte ich den Brief auf….und dann YUPPPPIIIEEEEE!!!!Ich habe ein „sehr gut“ für meine Diplomarbeit bekommen. Ufff…..

So, jetzt aber zum eigentlichen Thema, mein Besuch bei der Arbeitsagentur. Meine Betreuerin hatte einen sehr netten Eindruck gemacht. Wir sind meinen Lebenslauf durchgegangen, den ich nochmal verbessern sollte, da er einige überflüssige Details enthält. Dann haben wir ein 2 Stellengesuche aufgegeben und meine Kenntnisse und Fähigkeiten erarbeitet. Über meine soziale Phobie haben wir auch geredet, die mich auch etwas Zeit beim Studium gekostet hat. Darüber werde ich auch in Bewerbungsgesprächen wohl reden müssen, da ich ja etwas länger für das Studium gebraucht habe. Meine Betreuerin hat aber gesagt, ich hätte heute einen entspannten Eindruck gemacht. Des weitern hat sie mich für die Lernbörse exklusiv freigeschaltet. Dort kann ich mir noch weitere Fähigkeiten aneignen. Ich soll ein paar Grundkenntnisse in BWL  mir aneignen, da sich die Fähigkeit auch noch gut im Lebenslauf macht. Außerdem will ich dort ein Bewerbungstraining machen und  meine Fremdsprachen verbessern. Da ich ja große Probleme habe, mich „zu verkaufen“ bekomme ich wahrscheinlich einen persönlichen Coach, mit dem ich mich auf Bewerbungen vorbereiten kann.

Morgen werde ich mich dann mal an die Lernbörse setzen und meinen Lernplatz einrichten.