Tag Archive: AFM


Diplomarbeit – Woche 21

Die neue Arbeitswoche im neuen Jahr war ja recht freundlich.Sie war nur 3 Tage lang. Deswegen fällt mein Bericht auch wieder relativ kurz aus. Mittwoch um kurz nach 7 war ich dann wieder in meinem Büro. Ich habe erstmal wieder meine ganze Literatur ausgepackt und ordentlich in meine Ablagen gepackt. Beim Ordentlich blieb es aber nicht lange. Kaum fing ich an zu schreiben, kam auch schon die Unordnung auf dem Schreibtisch. Geschrieben habe ich auch den Rest der Woche, Diagramme erstellt und in meine Berichte eingefügt. Neben den Diagrammen habe ich ja natürlich auch AFM und REM Bilder, die in den Bericht müssen. Leider war ich etwas übereifrig…es sind über 500 Bilder..die darf ich dann jetzt schön angucken,die Besten auswählen und dann bearbeiten. Das ist sehr aufwendig und anstrengend. Kontrast ändern, Maßstab einbauen, einige Bilder habe ich übereinander gepackt, weil es verschiedene Vergrößerungen eines Bereichs waren. Ich ha e auch versucht ein Bild und ein Diagramm zusammen zu machen. Das hat auch zum Glück geklappt, aber ich habe dafür ewig gebracht. Man bekommt dann den Eindruck, man hat nicht viel geschafft, aber mit den Ergebniskapitel bin ich soweit fertig. Ich muß nur noch ein paar  Bilder einfügen und diese beschriften, das werde ich wohl morgen machen.

Am Montag ist mein Betreuer auch wieder da und dann kann ich ihm gleich mal 3 Kapitel zum Lesen geben.

Mein "ordentlicher"Schreibtisch

Meine letzte Woche könnt ihr hier lesen.

Diplomarbeit – Woche 19

Die letzte Woche. an der Uni,  in diesem Jahr begann mit PL-Messungen und einem Stromausfall. Im ganzen Gebäude fiel plötzlich der Strom aus. Bei einer routinemäßigen Mittelspannungsabschaltung, ich glaube das stand in der Mail der Haustechnik, hat in einem neuen Laborgebäude ein Schalter nicht richtig geschaltet und deswegen sind alle FI-Hauptschalter ausgefallen. Bei mir natürlich mitten in einer Messung. Aber nach ca. 30 Minuten konnte ich wieder weiter messen. ab 15 Uhr, ging dann unsere Weihnachtsfeier los. Als erstes gab es leckeren Kuchen und Kaffee. So gegen 17 Uhr ging dann unserer lustiges Quiz los. Und es ist sogar sehr gut angekommen. Den Leuten hat es sehr viel Spaß gemacht, bei der Musikrunde hat unser Prof. voll abgerockt. Einen Preis gab es auch Ferrero Küsschen und einen „Magic Snowman“. Gegen halb sieben haben wird dann Abendbrot gegessen. Es gab Hähnchencurry. Später am Abend haben wir noch Zoff im Zoo gespielt. Am Dienstag. war ich zuerst am Dipcoating Roboter und habe versucht Phagen auf meiner Siliziumschicht zu immobilisieren. Die Ergebnisse habe ich mir dann gleich unterm AFM angeschaut. Da habe ich nicht eindeutig etwas erkennen können.

Am Mittwoch konnte ich vormittags wieder ans REM und habe mir dort die Proben angeschaut. Und es hat zum Teil geklappt, ich konnte Phagen auf den Zinkoxidschicht immobilisieren. Jetzt muß ich nur noch eine logische Erklärung finden, warum es nur teilweise geklappt hat.

Die Striche zwischen den einzelnen Kugeln sind Phagen.

Die Striche zwischen den einzelnen Kugeln sind Phagen.

Donnerstag habe ich meinen, eventuell, letzten Tag im Labor verbracht. Ich habe 4 Zyklen auf 7 Proben mineralisiert. Nebenbei habe ich jetzt intensiv mit meiner Schreib Arbeit angefangen, da ich bald abgeben muß. am 13. Februar ist der Abgabetermin, bis dahin muß alles fertig sein. Nebenbei habe ich noch etwas Literatur rausgesucht und zum Teil ausgedruckt. Über Ebooks, die man sich auch runterladen kann bin ich sehr froh, da muß ich mich nicht mit 600 Seiten dicken Wälzern abschleppen.

Schraubdeckelgläser für meine Versuche

 

Am Freitag habe ich dann den ganzen Tag geschrieben, Ideen notiert, Kaffee getrunken und Radio gehört. Am Abend habe ich mit netten Kolleginnen einen kleines Abend-Weihnachtsabschiedsessen gemacht. Es gab Weiß Wurst mit Laugenstangen. Und von chinesischen Mitarbeitern haben wir Teigtaschen in Ohrform bekommen. Sie kommen alles aus Nordchina und dort ist es sehr kalt. Wenn man länger draußen ist, dann kann einem das Ohr abfallen, so sagt man. Damit das nicht passiert, ist man an diesem Tag, bei uns der 21. Dezember, Teigtaschen in Ohrenform.

Ein Teil meiner Literatur

 

Meine letzte Woche könnt ihr hier lesen.

 

Diplomarbeit – Woche 18

Meine Highlights hatte ich am Ende der Woche. Montag bis Mittwoch habe ich meine Routine Aufgaben erledigt. Meine Proben am AFM untersucht, Photolumineszenz Messungen gemacht und weiter an meiner Diplomarbeit geschrieben. Und ich habe auf meinen ausgerichteten Phagen Zinkoxid mineralisiert

Donnerstagvormittag habe ich mir die mineralisierten Proben unter dem AFM angeschaut und ich konnte deckende Schichten entdecken. Das hat mich sehr gefreut. Am Nachmittag waren wir ich dann mal wieder am Rasterelektronenmikroskop (REM) und habe mir meine Proben angeschaut. Es sind sehr tolle Aufnahmen geworden. Man erkennt schöne deckende Schichten aus Zinkoxidkristallen. ich hatte ja auch einen Teil meiner Proben mit Kleber abgeklebt und zum Mineralisieren wieder entfernt. Mit dem AFM konnte ich die Grenze nicht untersuchen, aber unter dem REM konnte ich die Grenze schön sehen.

ausgerichtete Phagen mineralisierte Phagenschicht

 

 

 

 

 

 

 

An einigen Stellen meiner Probe habe ich dann noch energiedispersive Röntgenspektroskopie Messungen (EDX) Messungen gemacht. Die Probe wird an einer Stelle mit Elektronen beschossen. Durch diesen Beschuss sendet die Probe Röntgenstrahlung aus. Diese ist für jedes Element charakteristisch und man kann somit die Zusammensetzung der Probe bestimmen. Man weiß, welche Elemente sich auf der Probe befinden. Und überall war Zink und Sauerstoff zu finden. Auf der Stelle, auf dem der Kleber war, war nur Silizium zu finden.

Wir haben dann die weitere Vorgehensweise besprochen. Auf den mineralisierten Proben versuche ich nochmal Phagen zu inkubieren und diese dann nochmal zu mineralisieren. Nach der Auftragung der Phagen und nach dem Mineralisieren, schaue ich mir die Proben unter dem AFM und REM an.

Am Freitag habe ich Proben für Röntgenbeugung –Aufnahmen (XRD) vorbereitet. Wir wollen die Kristallstruktur meiner Zinkoxidschicht bestimmen.

Am Nachmittag hatten wir mal ein WEWI Turnier. Diesmal haben wir Tischtennis gespielt, Kuchen und Hefezopf gegessen und uns unterhalten.  Es war sehr spaßig und witzig. Und ich habe 2 Spiele gewonnen und durfte mir den letzten Platz mit jemanden teilen.

Für die Weihnachtsfeier am Montag haben wir ein Quiz , Interaktives mehrphasiges Wissensquiz (kurz IMW, das ist auch die Abkürzung für: Institut für Materialwissenschaft) vorbereitet. Wir haben Fragen aus Trivial Persuit und Quiz Royal genommen und ein paar Fragen rausgesucht. War ein schöner Abschluß für eine tolle Woche.

Meine 17. Woche könnt ihr hier lesen

 

 

Diplomarbeit – Woche 11

Diplomarbeit – Woche 11

Die Zeit vergeht. Jetzt bin ich schon 11 Wochen mit meiner Diplomarbeit beschäftigt. Und ich fühle mich dort sehr wohl. Schade, dass ich für die Diplomarbeit nur 6 Monate Zeit habe. Ich würde da noch gerne weiter arbeiten. Aber darüber kann ich mir noch später Gedanken machen.

Wie ich letzte Woche schon geschrieben habe, hatten wir Probleme mit der Mineralisationslösung. Das Problem haben wir immer noch nicht gelöst, aber es sieht schon besser aus als letzte Woche. Inzwischen arbeiten 6 Leute an einer Lösung. Mineralisationsversuche auf Phagen und TMV habe ich für verschiedene Lösungsansätze durchgeführt.

Am Mittwoch habe ich die pH-Werte, nachdem ich eine fachkundige Einführung hatte, mit einer Diplomandin durchgeführt. Ich hatte leider zu wenig Lösung hergestellt, deswegen mußte ich das Glas und die Messelektrode schräg halten. Das ist vielleicht anstrengend, obwohl Glas und Elektrode nix wiegen.

Am Donnerstag durfte ich dann der Diplomandin zeigen, wie man meine Versuche macht. Jetzt habe ich dann einen Hiwi. Nachdem wir unsere Versuche unter dem AFM angeschaut haben, hatten wir eine Team Besprechung. Nach, ich denke es waren 30 Minuten, stand die weitere Vorgehensweise fest. Ich untersuche, ob sich der Ph- Wert verschiedener Mineralisationslösungen mit der Zeit ändert, mein Betreuer untersucht mit Hilfe dynamischer Lichtstreuung die Partikelgröße. Ideal wären so um die 5 nm. Wir sind zur Zeit bei 15 nm. Am Anfang der Woche hatten wir noch über 20 nm. Am Montag setzten wir uns wieder zusammen und besprechen die Ergebnisse. Dann wird weiter geplant. Inzwischen weiß ich auch die Menge an Lösung, die nötig ist, um die Messelektrode in der Halterung stehen zu lassen.

Auf meinen Silizium Wafern, auf denen ich 8 Zyklen mineralisiert habe, hat es eine optische Änderung gegeben. sie schimmern leicht bläulich.

So sehen die Wafer im Urzustand aus.

Meine Woche ist aber noch nicht ganz vorbei, ich habe noch ein paar Hausaufgaben mitgenommen. Ich will mich mit den Programmen Citavi (Literaturverwaltungssoftware) und Gwydion (Software zum Auswerten von AFM Bildern) beschäftigen und den Experimentalteil meiner Diplomarbeit etwas überarbeiten.

 

Diplomarbeit – Woche 7

Die 7. Woche war wieder von Laborarbeit und der Auswertung am geprägt. Zwischen drein habe ich auch immer wieder an meiner Diplomarbeit geschrieben. Ich bin schon bei 9 Seiten und das ohne Bilder. Bis jetzt habe ich nur Experimentalteil, Ergebnisse und etwas an Diskussion geschrieben. Mit dem Grundlagenteil habe ich noch immer etwas Probleme. Ich habe immer noch Formulierungsschwierigkeiten. Ich habe mir haben schon 2 Seiten mit Stichpunkten aufgeschrieben. Und noch ein paar Paper muß ich auch noch lesen. Das wird bestimmt schon. Bei dem Einleitungsteil meiner Praktikumsversuche hatte ich auch immer Schwierigkeiten beim Einleitungsteil. Am Freitag war ich dann zum ersten Mal am Rasterelektronenmikroskop, kurz REM. Mein Betreuer und ich wollten uns die Phagen mal unter dem REM angucken. Die Wafer für die Versuche das Mikroskop habe ich am Donnerstags vorbereitet. Als erstes mußte ich die Wafer auf Probenhaltern anbringen.

Diese wurden dann mit einer 0,8nm dicken Platin-Palladium-Schicht besputtert. Das ist nötig, damit die Probe leitfähig wird.

 

Und dann konnten die Proben in das REM eingebaut werden. Nachdem ein Vakuum von min. 10-5 bar erzeugt wurde, konnten die Elektronen die Wafer abrastern. Leider hat man auf den meisten Proben nicht viel gesehen. Wir wissen auch nicht warum. Aber ein paar Bilder sind doch gelungen. Die „Bilder“ vom AFM finde ich besser.

Am We, werde ich dann anfangen einen kleinen Zwischenbericht für meinen Betreuer zu schreiben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was ich in der 6. Woche erlebt habe, findet ihr hier.

Bilder und Videos sind auch vorhanden.

 

Diplomarbeit – Woche 4

 

Tja, die Zeit vergeht wie im Fluge, wie man so sagt. Warum eigentlich? Ein Flug kann ja auch sehr lange sein. Aber ich wollte ja nicht über Sprichwörter bloggen, sondern über meine Diplomarbeit. Ich kann schon mal soviel sagen,es läuft gut und macht mir immer noch viel Spaß.

Am Montag saß ich wieder mal am AFM und habe mir meine Proben angeschaut. Die Arbeit am AFM ist interessant, aber leider auch sehr zeitraubend. Und auch anstrengend. Nach der Arbeit am Mikroskop habe ich die Ergebnisse in einer Art Präsentation zusammengefasst.

Am Dienstag, habe ich die Präsentation dann meinen Betreuer gezeigt. Er war zufrieden und auch mit der Wahl meiner Phagenlösungen, mit denen ich weiter arbeiten. will. Dann habe ich Si-Wafer gereinigt, damit ich am Mittwoch mit meinen Experimenten gleich am frühen Morgen beginnen kann.

Als nächstes gab es eine Premiere der besonderen Art für mich. Ich durfte für meine Kollegen etwas kochen. Jeden Dienstag kocht jemand anderes. Und diesmal war ich an der Reihe. Ich habe Spaghetti Bolognese gemacht. Und es hatten gut geschmeckt. Sie haben gemeint, ich solle öfters mal kochen.

Am Mittwoch war ich erst wieder im Labor, dann am AFM und dann wieder im Labor . Ich habe eine Schicht Zinkoxid abscheiden lassen und diese habe ich dann unter dem Mikroskop angeschaut. Dann kam wieder eine Schicht Zinkoxid.

Am Donnerstag war ich dann wieder am AFM. Da es leider einen Fehler an der Messnadel des AFM gab, mußte ich dann alle Messungen wiederholen und meine Tagesplanung war kaputt. Ich konnte dann nur eine Schicht abschieden lassen, statt den geplanten 2.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Freitag war ich am AFM, habe eine Schicht abscheiden lassen. Da ich leider nicht an AFM konnte, habe ich mich dann mal an den Dip Coating Roboter gesetzt. Mit einem Dip Coating Roboter kann man Proben in Flüssigkeiten eintauchen lassen. Man kann  die Eintauch- und Auftauchgeschwindigkeit programmieren, die Verweildauer in der Flüssigkeit, ob der Vorgang wiederholt werden soll, ob die Probe in mehrere Flüssigkeiten getaucht werden soll. So bekommt man eine gleichmäßige Schicht und der Prozess ist auch immer wiederholbar. Ich will damit Versuchen, ob ich eine Vorzugsrichtung bei den Phagen einstellen kann, das heißt alle Phagen sich gleich ausrichten. In diesem Fall all parallel. Das wäre super, aber mir würde auch nur annähernd parallel reichen.

Ein Video vom Dip Caoting Roboter habe ich bei YouTube online gestellt.

Meine gesamten Fotos findet ihr hier.

So sieht mein Arbeitsplatz nach 4 Wochen aus:

 

 Meine 3.Woche könnt ihr hier lesen.

 

Diplomarbeit – Woche 3

Huch und schon ist die 3. Woche rum. Habe auch viel gemacht. Denke ich jedenfalls. Gab auch keine Beschwerden. Ich hatte 2,5 Labortage gehabt 2 Tage am AFM und verbracht. Montag und Donnerstag war ich den ganzen Tag im Labor und habe meine Proben gereinigt und präpariert. Am Dienstag hatte ich eine kurze Besprechung mit meinem Betreuer. Wie es läuft usw. Am Donnerstag war ich am Dip Coating Roboter. Fotos und ein Video kommen davon auch noch, sobald ich davor dann Experimente mache. Ich muß den erst mal „programmieren“. Mit dem  Dip Coating Roboter kann man Gegenstände in Flüssigkeiten tauchen und wieder herausziehen. Alles mit definierter Ein- und Auftauchgeschwindigkeit, Verweildauer in der Flüssigkeit. Wie oft die Probe eingetaucht werden soll und ob es mehrere Flüssigkeiten gibt kann man auch programmieren. Ich will mit dem Roboter versuchen, ob man damit die Phagen ausrichten kann. Alle sollen mehr oder weniger parallel. auf dem Wafer liegen. Am besten wäre ja alle parallel. Ein AFM-Bilder  von meinen Proben habe ich auch. Und ein kleines Video. Versuche es aber mal besser hinzu bekommen.

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Meine 2. Woche könnt ihr hier lesen.