Category: Weblin


Am 18 Mai 2008 um 21 Uhr und 9 Minuten erblickte das Schleifenschaf  die Welt:)Und seitdem macht es das Internet unsicher:)

Geboren wurde es in der Weblin „Küche“. Weblin ist ein Chatprogramm, mit dem man auf Webseiten als „Weblin“,das sind  verschiedene animierte Avatare, mit anderen Weblins unterhalten. kann. Wer kreativ ist,kann sich auch eigene Avatare basteln. Und das Schleifenschaf ist ein selbstgemachtes Ava.

Ich hatte für eine liebe Chatfreundin ein Schafavatar gebastelt, und ich war im Chatraum „Küche“ ,damit ich dort die Animationen testen konnte. Es war damals noch ohne Schleifen. Aber auch ohne Schleifen sieht das Schaf süß aus.Kaum war ich im Raum,wollten mir die weiblichen  Weblins an die Wolle. Blumen ins Haar stecken usw.

Eine andere Webline hat mich dann privat angeschrieben und gefragt, ob sie mir ein paar Schleifen in’s Fell basteln soll. Ich habe ja gesagt und schwuppdiwupp war das Schleifen da:)

Natürlich gab es  zum Schaf  auch ein Schäferhund, ein äußerst seltener Brummhund:)

Weblin ist wieder da

Endlich, das Warten hat ein Ende. Mein Lieblingschat Weblin ist wieder auferstanden.

Auf Weblin habe ich mir viele Tage und Nächte, mit interessanten ,lustigen, lehrreichen, Gesprächen um die Ohren gehauen.

Was ist Weblin? Weblin ist eine kostenlose Chatsoftware. Ja, davon gibt es viele, aber Weblin ist etwas besonderes. Man hat einen kleinen, animierten  Avatar der auf jeder Webseite erscheint und man kann sich dann mit anderen Weblins unterhalten.Bis jetzt läuft nur der Chat,die Homepage mit dem Profilen ist noch nicht wieder online. Falls ihr auch mal bei weblin reinschnuppern wollte,klickt auf weblin, dort könnt ihr auch die Software runterladen.Weitere Infos zum aktuellen Stand gibt es auf dem Blog.

Früher konnten wir uns auch eigene, auch animierte Avatare erstellen. Das hat mir sehr großen Spaß gemacht.Und vielen anderen Weblins auch,wie ihr an den Bildern erkennen könnt.

Wir haben damals viele Sachen unternommen: Die Fußball EM in Österreich/Schweiz zusammen angeschaut, Webtouren mit der  Moderatorin  Unsleeping und mir  zu verschieden Themen unternommen, die Feuerzangenbowle nach gespielt (Räume gestaltet, Avatare  passend zu den Rollen, Texte geschrieben),Shuttlemissionen auf NASA-TV angeschaut ,  Themenabende und dann gab es noch die legendäre Rätselstunde  Die Rätselstunde haben wir auch nach dem Ende von Weblin weitergeführt. Unten habe ich euch ein paar Impressionen angehängt.

Ich habe viele nette, tolle und liebe Menschen aus der ganzen Welt kennen gelernt. Hoffentlich wird es jetzt wieder auch so klasse. Vielleicht treffen wir uns ja auch mal auf meinem Blog zu einem kleinem Schwatz.Ein paar Weblins haben sich dann auch richtig getroffen. Schaut doch mal unter dem Tag „weblin“ nach meinen ganzen Berichten.

Update 9.8.2011: Die Homepage mit den Profilen ist jetzt auch wieder online. Man kann wieder Geschenke versenden,die Effekte gehen auch wieder zum Teil. Auf der Weblin-Homepage kann man die neueste Version runterladen. Damit das Wuscheln auch wieder über den Ava geht,am besten die alt auf dem PC vorhandene Software deinstallieren und auch alle privaten Daten und Einstellungen löschen und dann neu installieren.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

2 Jahre Rätselstunde

 

Am 14. November feierte Cujos Rätselstunde 2 jähriges Jubiläum.

Aus einer spontanen Idee, ist ein richtiger Dauerbrenner geworden: es gab über 90 Ausgaben der Rätselstunde. Am Anfang haben wir unseren Stammplatz, das Weblin-Wohnzimmer, für eine Stunde  in dem Raum der Rätsel verlegt. Da Weblin jetzt leider Geschichte ist, hat Cujo einen Chat auf der Seite eingerichtet, damit wir uns weiter der Herausforderung, Brückenrätsel, Anagramme, Quizfragen und andere Rätsel zu lösen, stellen können.

Cujo hat uns in der 2 jährigen Zeit wohl an die Tausende von Fragen gestellt, die wir auch größten Teils lösen konnten.

Anlässlich des Jubiläums gab es am 18. November „Rätselstunde verkehrt“. Wir durften ihn mal mit Fragen ins Schwitzen bringen. Nach dieser lustigen Stunde gab es wieder die normale Quizstunde.

Cujo hat auch wieder ein kleines Gewinnspiel gestartet und auch einen Blogeintrag veröffentlicht.

 

Am Dienstag wurde ein neuer Blogeintrag auf dem OVW-Blog veröffentlicht. Die Entwickler des Programms befinden sich in der Endphase. Für das Programm braucht man aber Adobe Air. Hier könnt ihr das kostenlose Programm runterladen. Also dann bis bald 🙂

Weblin-Besuch von Moni

Vom 2 bis zum 5 Oktober hatte ich meinen ersten Weblin Besuch bekommen. Webline Moni, Radiomoderatorin bei Radio Stechapfel kam mich aus St.Gallen das erste Oktoberwochenende besuchen. Sie hat sich extra auf den weiten Weg   aus der Schweizer Heimat gemacht. Na ja, ich war nicht der einzige Grund für ihren Besuch in Deutschland. Sie hat nach mir noch einen anderen Weblin in Bremen besucht.

Aber so hatte ich wieder ein neues Opfer um meine Kochkünste an den Mann zu bringen.

Moni kam am Freitagabend in Stuttgart an, Nachdem sie von mir in Stuttgart abgeholt wurde, gab’s bei  mir  Pizza und Rotwein. Als Nachtisch gab’s leckern Schokokuchen, Gebacken von Moni. Beim Essen planten wir auch die Unternehmungen für das Wochenende.

Am Samstag haben wir den Stuttgart Zoo, die Wilhelma, besucht. Hier kann man sich über 8000 Tiere und 6000 Pflanzen anschauen. Der Zoo gefällt mir sehr gut, einige Tiere haben auch ein tolles Zuhause gefunden, einige sind aber auch verbesserungswürdig. Ich habe auch fleißig Fotos gemacht, na ja bis der Akku meiner DiggiCam keine Lust mehr hatte.

Moni und die Eisbären

Die Fotos findet ihr hier. Die Sonne hat Moni zum Glück mitgebracht.

Am Abend gab’s dann leckere Spätzleküchle mit Schweinemedaillons und Gemüse und Weißwein, und ein Jackie Chan Film.

Am Sonntag ging es dann auf den Wasen. Wir haben leckere gebrannte Mandeln gegessen, während wir über das Volksfest gingen. Zum Mittag hatten wir Riesen Rote und Currywurst.

Anschließend gingen wir noch über den Krämermarkt.

Am Nachmittag hatten  Kaffee und  Kuchen und schauten uns die Niederlage vom VFB an.

Zum Abendbrot gab’s diesmal ein Indisches Reisgericht mit Rindfleisch.

.Moni hat sich dann noch die im Schweizer Fernsehen den Sieg vom FCB, nee nicht Bayern München, sondern Basel, angesehen. Nach der Stärkung nahmen wir an Cujos Quizstunde teil.

Am Montag macht sich dann Moni auf dem Weg nach Bremen.

Die Rezepte  findet ihr hier.

Es war ein  sehr schönes Wochenende und Moni ist ein sehr netter Mensch

Jetzt heißt es bald Abschied nehmen von Weblin. Heute oder Morgen  werden die Lichter ausgehen. Ich war seit der erste Stunde ein Weblin. Ich war sogar noch beim „Vorgänger“ Zweitgeist registriert.

Ich habe in diesem  Chat sehr viele tolle und nette Menschen kennen gelernt   und einige habe ich auch getroffen, bei einigen auch schon Urlaub verbracht. Wir sind doch schon eine kleine Familie geworden und jetzt ist alles vorbei. Ich hatte sehr viele tolle und lustige Stunden dort verbringen können, aber auch traurige, die mich persönlich stark getroffen haben. Es war so wie im realen Leben, es gab Höhen und Tiefen. Wir hatten oft lustige Gespräche, haben Partys gefeiert, hatten Rätselspaß, haben interessante Webtouren zu vielen Themen oder, oder…

Es geht aber bald ein Nachfolger an den Start: Das Programm Openvirtualworld. Ich hoffe und ich bin davon auch überzeugt, wir werden dort auch wieder eine tolle Gemeinschaft bilden.

Ich sage Danke an alle Weblins für die vielen tollen Stunden, und dass ich euch kennen lernen durfte. Ich werde euch alle in Erinnerung haben!!!

Traurige und hoffungsvolle Grüße

Tobbel

Das Ende von Weblin

Seit gestern Nacht ist es jetzt leider offiziell. Weblin wird seinen Dienst einstellen. In der Mail vom Insolvenzverwalter wurde leider kein Termin genannt, aber ich denke es würde blad soweit sein.

WEblin wurde vom Clubb Cooee aufgekauft, einen anderen 3D-Chat. Der ist aber nicht so toll, und man kann damit auch nicht auf Webseiten surfen und chatten. Außerdem kostet da fast alles Geld.

Wir Weblins suchen jetzt alternativen für  Weblin. Ein Projekt, das hoffentlich bald startet ist hier zu finden:  http://openvirtualworld.blogspot.com/

Schaut immer hier mal wieder vorbei,ich werde es hier posten, sobald ich was höre. Falls ihr was hört, oder einen Vorschlag habt, schreibt es einfach in die Kommentare.

Vlg Tobbel

Update(9.8.2009): Vielleicht eröffnet der Openvitualworld  Chat schon am 17.8: roadmap

Update(19.8.2009): Weblin wird,laut der heute erhalten Mail, Ende August eingestellt. Der Start von Openvitualworld wird sich wohl um 2 bis 3 Wochen verschieben.

Update: Ein neues Forum ist online

Weblintreffen in Dillingen

Vom 10.7 bis zum 12.7 hat Onkel Doc ein Weblintreffen in Dillingen organisiert.

Leider konnte ich nur am Samstag  dabei sein.

Am Samstag bin ich um 10.21 mit dem Zug in Dillingen eingefahren. Mit mir stiegen 3 andere Leute aus. In der Masse dieser vielen  Leute wurde ich aber gleich vom Dillinger Weblinempfangskomitee , Sabine, Onkel Doc und Bademeister   entdeckt und sicher zur Limousine eskortiert. Dann fuhren wir eine kurze Strecke durch Dillingen um die Anderen zu treffen. Die anderen waren Lady Di, Stern, Pumu und die Kinder von Lady und Doc und Stern und Pumu.

Nachdem wir uns  begrüßt hatten, bestiegen wir unsere Expeditionsfahrzeuge und fuhren nach Nördlingen. Nördlingen  befindet sich im Nördlinger Ries, einen 14,3 -14,5  Millionen alten Einschlagkrater.

Stadttor

In Nördlingen wollten wir uns von einem Einheimischen durch die Stadt führen lassen, aber leider war keiner da. Also gingen wir auf eigene Faust los. Als erstes bestiegen wir den Turm der St.-Georgs-Kirche, den 90m hohen Daniel.

Daniel

Die Aussichtsplattform befand sich in ca. 70 m Höhe. Nachdem wir uns die vielen, nie enden Treppen hoch gekämpft hatten, wurden wir vom Turmwächter am Ausblick gehindert. Erst nachdem wir ihm mit dem Eintrittsgeld bestochen hatten, duften wir den Blick genießen.

Es war wunderschön, man konnte den Kraterrand sehen.

Blick von Oben

In der Mitte des Turms befand sich auch ein Laufrad zum Heben von Lasten, oder zur Nutzung als Aufzug. Leider gab es niemanden, der in das Laufrad steigen wollte und somit den Touristen den Auf- und Abstieg leichter machte.

Laufrad

Nachdem wir alle wieder auf dem Boden des Marktplatzes angekommen waren, gingen wir zur Stadtmauer um nach Schwächen zu suchen. Nachdem wir ¾ der Stadtmauer abgelaufen waren, gaben wir die Hoffnung auf, die Stadt  befrieden  zu können.

Stadtmauer

Also machten wir uns, nach einer kleinen Stärkung, auf  zu unserem nächsten Expeditionsziel, die Burg Harburg.

Harburg

Nachdem wir unsere Fahrzeuge  in der Nähe der Burg versteckt, es standen noch ein paar andere Autos auf dem Parkplatz, pirschten wir uns an die Burg an. Die Burgbewohner wiegten sich in Sicherheit, das Burgtor war offen und das Fallgitter war hochgezogen.

Fallgitter

Im  Burghof  befand sich eine Hochzeitsgesellschaft, alle, bis auf die Braut trugen dunkle bis schwarze Kleidung. Hatte was von Trauerfeier an sich. Na ja, vielleicht ist er ja eine 1000% Macho oder sie eine echte Zimtzicke und, am wollte so sein Beileid…äh Glückwunsch  ausdrücken.

Wir schickten Onkel Doc vor, damit er sich nach  einen Verräter…äh einer Führung erkundigen konnte.

Wir mussten noch etwas warten, also stärkten  wir uns im Gasthaus mit Getränken und bayrischen Wurstsalat.

Nach der Stärkung machten wir uns auf, um die Burg zu erkunden. Als erstes besuchten wir die Burgkapelle, in der wir in die Geschichte  der Burg eingeweiht wurden. Auch wurde uns der Ursprung einiger Sprichwörter erläutert, die doch teilweise in der heutigen Zeit eine andere Bedeutung haben.

  • Gute betucht sein: Im Mittelalter war das ein Hinweis auf Reichtum, je mehr Geld man hatte, umso mehr Kleider/Tücher konnte man sich leisten.
  • Unter der Haube sein: bedeutet  verheiratet sein, die verheiratete Frau musste eine Haube tragen, die Haare durfte nur der Ehemann sehen.
  • Im Schilde führen: Die Ritter trugen den Familiennamen auf den Schildern und zogen damit in die Schlacht. Sie führten die Schilder mit. Die Namen waren als Bilder dargestellt, (die Urform der  Rebusse??). Heute zutage hat das Sprichwort doch eine sehr andere Bedeutung.
  • Haltet die Klappe: Die Ritter trugen in der Schlacht Helme mit Visieren. Fand eine Lagebesprechung statt, wurden die Visiere hochgeklappt und arretiert. Der Kommandant erteilte den Befehl: Haltet die Klappe!

Danach ging es  auf die Burgmauer. Von hier hatten wir einen tollen Blick auf den Burghof mit den Burgarten und  durch  Schießscharte auf die Umgebung.

Burggarten

Blickdurchschießscharte

Auf dem Wehrgang wurden wir  auf die Verteidigungseinrichtungen aufmerksam gemacht. Neben der Schießscharte und dem Loch für den Brandkalk war das Holzauge  ein großer Pluspunkt in der Verteidigungseinrichtung: Das Holzauge war für die Gewehrschützen gedacht, sie konnten damit in jede Richtung zielen. Falls der Gegner auch Schützen hatte, konnten die mit 100 Schuss pro Minute (bei 10 Schützen) auf das Holzauge schießen. Damit der Schütze auf der Burg sicher war, wurde das Holzauge einfach zugedreht und man war in Sicherheit.

Holzauge

In einen der Türme waren neue Untermieter eingezogen 2 Wochen alte Turmfalken.

Falkenkücken

Der Turm ist ein praktischer, sehr umweltfreundlicher Kühlschrank: im unterem Bereich ist konstant eine Temperatur zwischen 6 und 8 Grad. Ist nur etwas unhandlich für die Küche.

Nach der tollen Führung machten wir uns auf die Suche nach Essbaren. Wir einigten uns auf italienisches Essen. Davor genehmigten wir uns noch ein leckeres Eis in der besten Eisdiele von Dillingen. Das Eis war auch lecker, aber unsere Bedienung doch etwas vergesslich. Auf die Frage, ob sie das Schokoeis vergessen hätte, antwortet sie lachend: ja natürlich!

Das anschließende Essen war auch sehr lecker.

Auf dem Foto sind auch der linken Seiten, von Vorne nach Hinten: Bademesiter, Sabine und Onkel Doc. Auf der rechten Seite: Pumu, Stern, Lady Di und die Tochter von Doc und Lady.

DasAbendessen

Achja, ich stehe hinter der Kamara 🙂

Anschließend wurde ich zum Dillinger Bahnhof gebracht, da ich leider schon aufbrechen musste.

Weitere Fotos findet ihr hier.

Es war ein wunderschöner Tag. Das Treffen war lustig, schön und interessant. Ich habe mich sehr gefreut euch kennen gelernt zu haben.

Upadte: Onkel Docs Bericht findet ihr hier.

Gestern haben wir Weblinuser eine schlechte Nachricht erhalten:

Weblin soll eingestellt werden und die Emailadressen sollen verkauft
werden. Manche von uns versuchen das zu verhindern.

Die komplette Nachricht könnt ihr hier lesen.

Ich finde es sehr schade, habe im Weblin immer viele schöne Stunden verbracht: Fußball-EM gucken, Weltraummission sehen, Webtouren, Musikabende,….viele lustige Gesrpäche…

Ich habe über Weblin viele neue Freundschaften geschlossen und auch viele Dinge gelernt und meine Englischkenntnisse verbessert.Ich fand es immer so schön, auf Webseiten zu surfen und sich mit den anderen zu unterhalten.

Ich bin seit dem Beginn von Weblin dabei, habe sogar ein paar Tage als Zweitgeistler mein Unwesen getrieben und jetzt ist wohl alles  vorbei?

Wo finde ich ein neues Zuhause? Bei IMVU? Oder bei Rocketon? Oder bei …?Ich weiß es nicht, werde  wohl alle mal durchtesten und berichten.

Upadate: So wie es aussieht stimmt diese Meldung wohl nicht: Der letzte Post im Forum ist Auftag des Insolvenzverwalters geschrieben worden!

Ich hoffe es stimmt und mein Weblin bleibt mir erhalten.


Vom 29.5 bis zum   3.6 war ich endlich mal wieder an der Nordsee. Ich war in de3 kleinen Dorf Cappel.

Am Freitag, den 29.5 ging  um 9 Uhr das Abenteuer „Nordseeurlaub“ los. Ich stieg in Ludwigsburg in den  RE nach Würzburg, dieser hatte aber 10 min Verspätung und ich hatte in Würzburg nur 8 min Zeit zum Umsteigen in den ICE nach Bremen. Aber zum Glück hat der Zug die Verspätung aufgeholt und ich konnte ohne Stress und Hektik umsteigen. Leider hatte  der ICE dann  auch eine 10 min Verspätung eingefahren, da in einem Tunnel Bauarbeiten waren und  der Abschnitt nur eingleisig genutzt werden konnte. In Bremen hat dann aber zum Glück mein Anschlusszug gewartet. So langsam wurde ich nervös, noch knappe 60 min und dann würde ich mein Weblinschwesterchen  Pierot zum ersten Mal sehen.

Um 16.00 fuhr denn mein Zug in Dorum ein. Dort wurde ich von Pierot und ihren Sohn erwartet. Nachdem wir uns begrüßt hatten ging es zum Auto, dort wurde ich neugierig von Amon beschnuppert.

Amon

Amon

Amon ist ein fast zweijähriger Jagdhundmix aus Spanien. Wer mehr wissen will, einfach hier klicken.

Dann machten wir einen kurzen Halt im Malergeschäft ihres Mannes um dort ihren Sohn abzugeben, damit wir Beide in Ruhe mit Amon gassigehen  konnten. Dort lernte ich auch das 5 Familienmitglied, Oma Miez, kennen. Oma Miez ist eine alte schwarze Katzendame.

Im Wald angekommen mußte mir Amon gleich die interessantesten Stellen zeigen, an denen sich Rehe, Hase usw. treffen.

Nach unserem Spaziergang holten wir ihren Sohn ab und fuhren nach Cappel. Dort  packte ich meine Koffer und Rucksack in mein tolles, renoviertes Gästezimmer. Danach spielte ich mit Amon im Garten.

DSC00036

Beim Abendbrot überlegt wir uns, was  wir alles machen wollen. Anschließend besuchten Pierot und ich noch unsere lieben Weblins und unterhielten uns mit ihnen.

Der Samstag begann mit einen großen und reichhaltigen Frühstück. Nachdem wir uns gestärkt hatten, ging es zu einem Feldspaziergang. Da das Wetter schön war, verbrachten wir den Nachmittag auf der Terrasse und gingen meine Rezepte durch, da ich heute meine Schwester bekochen durfte. Wir entschieden uns für speziell duftendes Schweinefleisch mit 8 Kostbarkeiten. Zum Kaffe gab es leckeren Zitronenkuchen, den wir auch vollständig verschlungen haben. Dann  gingen wir Einkaufen. Leider gab es nicht alles für mein Gericht, also mussten wir improvisieren. Zurück in Cappel ging’s ans kochen mit meiner Schwesterchen. Nach unserem  Abendessen haben wir zusammen noch etwas fern gesehen.

Oh und das Highlight des Tages hätte ich beinahe vergessen: Unkrautzupfen. Pierot ließ mich an ihren tollen Hobby teilhaben.

Am Sonntag wurde ich von meinen neuen Freund geweckt. Nach dem Duschen gab es wieder ein leckeres Frühstick mit frischen Brötchen und Ei. Heute hatten wir was Besonderes vor: Ein Wattspaziergang und eine Leuchtturm Besichtigung.  Wir fuhren nach  Dorum-Neufeld. Zuerst gingen wir zum Leuchtturm, aber dieser machte erst um 14 Uhr auf.

Leuchtturm Obereversand

Leuchtturm Obereversand

Also wagten wir uns erst ins Watt. Im Watt trafen wir auch ein paar Einheimische (Muscheln, Baby-Krabben, Krebse, Wattwürmer).

;eine Muscheln

Meine Muscheln

Wir kämpften uns tapfer durch heimtückische Priels und harmlos aussehende Wattflächen. Unser Ausflug in die Wildnis wurde auch ausführlich dokumentiert. Da mein kleiner Freund sehr müde war, fuhren wir erstmal wieder zurück nach Cappel, damit er einen kleinen Mittagschlaf halten konnte.  Frisch ausgeruht ging es wieder zurück zum Leuchtturm Obereversand. Dieser ist schon 122 Jahre alt. Der Trum stand bis zum Jahre 2003 auf einer  Sandbank. Im März wurde er dann, im Ganzen, nach Dorum versetzt. Die Führung war gut gemacht und wir erfuhren viele interessante Dinge über die Geschichte des Turms. Durch eine spezielle Optik ist die 5 Watt Birne bei Nacht 9260m weit zusehen. Da wir sehr gutes Wetter hatten, konnten wir von der oberen Turmplattfrom über 30 km weit blicken. Leider hatten wir kein Fernglas dabei. Auf dem Turm sind wir von unseren Führer auf eine Gefahr des Wattenmeers aufmerksam gemacht worden: das schnell auflaufende Wasser bei Flut. Die Fotos sind im Abstand ein 3 Minuten aufgenommen worden.

Die Flut kommt

Die Flut kommt

....immer Näher kommt das Wasser an Ufer

....immer Näher kommt das Wasser an Ufer

Wer mehr über den Turm lesen will, klickt hier.

Das schöne warme und sonnige Wetter lud zum Grillen ein. Gesagt getan. Es hat sehr gut geschmeckt. Amon war auch der Meinung und hat sich eine Grillwurst gegönnt.

Am Abend besuchten wir wieder unsere Weblinfreunde und sorgten bei einigen doch für Irritationen.

Am Montag hatten wir immer noch schönes Wetter. Den  Vormittag verbrachten wir nach einen tollen Frühstück im Garten. Da heute Mühlentag war, machten wir uns auf nach Midlum um dort die Holländermühle zu besichtigen. Für die Besichtigung wollten wir uns vorher mit Kaffee und Kuchen stärken, aber leider war kein Kuchen mehr da. Also mussten wir uns geschwächt auf die Erkundung der 152 Jahre alten Mühle machen. Mein Schwesterchen war von der Mühle sehr begeistert und sie meinte, sie würde gerne in einer umgebauten Mühle wohnen.

Windmühle Midlum

Windmühle Midlum

Aber da wir immer noch hungrig waren, überlegt wir wo wir unseren Kuchen bekommen können.  Pierots bessere Hälfte hatte die zündende  Idee: er fuhr mit uns nach Wremen  um dort in einen Caffe   Kuchen und Kaffee zu genießen. Das Beste an diesem Caffe war der tolle Garten. Der  Kuchen auch und der Cappuccino, der dann irgendwann mal kam war auch nicht schlecht.

Frisch gestärkt machten wir uns dann auf den Heimweg nach Cappel um noch einmal zu grillen. Vorher ging es aber noch nette Nachbarn besuchen, von denen wir auf ein Bier eingeladen wurden.

Nach dem Grillen haben wir uns noch etwas draußen unterhalten  und haben dann am Abend noch etwas TV geschaut.

Am Dienstag hieß es erstmal „Tobbel alleine zu Haus“. Alle waren ausgeflogen, Arbeit, Kindergarten und gassigehen. Nachdem Pierot mit Amon wieder da waren, sind wir 3 nochmal nach Wremen gefahren und sind am Deich spazieren gegangen. Den Rückweg machten wir wieder durch das Wattenmeer. Amon war auch sehr begeistert. Am Hafen von Wremen stand ein kleiner Leuchtturm. Ich finde der passt auch gut in einen Vorgarten.

Leuchtturm Wesern

Leuchtturm Wremen

Am frühen Nachmittag wurde ich vor die Tür gesetzt: Ich mußte an der Tür klingeln und Amon mußte auf seiner Decke sitzen bleiben, bis er die Erlaubnis zum Aufstehen bekam. Zum Glück ist er ja ein cleveres Kerlchen, sonst würde ich vielleicht noch immer vor er Türstehen.

Am Abend hatten wir dann ein leckeres Fischgericht. Rotbarschfilet mit Champignonsauce und Gnocchis. Während der Zubereitung hat mich Pierot in die Geheimnisse des Sudokus eingeführt.  Ich glaube ein wenig hat sie mich mit dem Virus infiziert. Nach dem Essen haben wir uns „grüne Tomaten“ angeschaut. Ich habe den Film zum ersten mal  gesehen und ich war begeistert.

Am Mittwoch hieß es leider Abschied nehmen. Das Wetter hat sich dem entsprechend Verhalten, graue Wolken, windig und kalt. Geweckt wurde ich von meinen kleinen Freund. Er mußte gleich in den Kindergarten, deswegen haben wir uns beide noch mal schnell geknuddelt. Dann packte ich meinen Koffer und Rucksack ins Auto und wir fuhren nach Dorum. In einen Bäcker wurde ich dann noch auf ein leckeres Frühstück eingeladen und ein leckeres  Brötchen habe ich auch noch für die lange Fahrt bekommen.  Da wir noch etwas Zeit hatten, bis ich mich in den Zug setzen mußte gingen wir noch einmal Gassi. Und diesmal durfte ich Amon an der Leine führen. Wie es scheint haben wir beide uns gut angestellt, Pierot hat nicht mit uns geschimpft.

Noch einmal Amon

Noch einmal Amon

Der Uhrzeiger rückte leider immer näher an die 10 Uhr heran, also mussten wir los zum Bahnhof. Vorher verabschiedete ich mich noch von Pierots Mann und dann mußte ich auch meiner Schwester auf Wiedersehen sagen.

Es war eine sehr schöne Zeit für mich. Ich habe mich sehr wohl bei der Familie von Pierot gefühlt. Vielen Dank für alles und bis zum Nächsten mal  .

Mehr Fotos findet ihr hier.

Das Rezept ist jetzt online