Mein zweiter Urlaub in diesem Jahr führte mich in meinen Geburtsort Berlin und nach Leipzig. Vom 27. 10 bis zum 2. 11 hatte ich Zeit die tollen Städte zu erkunden.

Montag früh bin ich aus Stuttgart mit dem Zug nach Berlin gefahren. Am frühen Nachmittag traf ich pünktlich in der Hauptstadt ein und war wieder sehr überrascht von der Größe des Hauptbahnhofs. Mit S- und U-Bahn bin ich dann zum Platz der Luftbrücke gefahren. Nach einem kurzen Fußweg bin ich dann bei Oma und Opa angekommen und habe dort mein Urlaubsquartier aufgeschlagen. Oma und Opa haben sich sehr gefreut, als ich angekommen bin. Mein letzter längerer Besuch liegt ja schon über 4 Jahre zurück (Teil 2 und 3). Nach dem wir uns etwas unterhalten haben, ich mein Zimmer bezogen habe und etwas ausgeruht habe,war ich kurz einkaufen gewesen. Der Laden ist schrecklich immer voller und die Gänge so eng. Man könnte denken, es ist kurz vor Weihnachten. So habe ich mich jedenfalls gefühlt. Im Laden habe ich meinen Onkel getroffen, der seine Mutter besuchen wollte. Wir haben uns kurz begrüßt und dann habe ich weiter eingekauft. Anschließend bin ich zurück zu Oma und Opa. Dort habe ich meinen Onkel wieder getroffen.

Blick aus der Küche

Blick aus der Küche

Am Dienstag stand der erste Ausflug auf dem Programm. Ich bin zum „Kudamm“ gefahren da ich mal wieder das KaDeWe besichtigen wollte. Das Kaufhaus des Westens hatte ich immer in toller Erinnerung, ein großes schönes Kaufhaus mit vielen tollen Dekorationen. Jetzt ist es nicht mehr so schön. Es sind jetzt viele „einzelne“ Geschäfte vorhanden. Fast alle aus der Luxusklasse. Sogar Hunde bekommen hier etwas.

Das KaDeWe

Das KaDeWe

Nach dem KaDeWe- Besuch hatte ich Hunger. Also bin ich auf die Jagd gegangen. Erfolgreich. Ich habe mir eine “echte“ Berliner Currywurst gekauft. Na ja, ich denke, damit wirbt fast jeder in Berlin. Anschließend ging es zum Wittenbergplatz. Dort habe ich mich mit kichernde_kate getroffen. Wir haben uns spontan über Twitter verabredet und einen Kaffee getrunken. Nach der Stärkung bin ich noch zum Europacenter, zur Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, zum Zoofenster (das dritt höchste Haus von Berlin) und zum Zoo gelaufen. Eigentlich wollte ich zum Elefantentor laufen, habe es aber nicht gefunden. Ich hätte wohl Aquarium gehen müssen.

U-Bahnhof Wittenbergplatz

U-Bahnhof Wittenbergplatz

Mittwoch war ich den ganzen Tag bei meinen Großeltern da mein Opa seinen 88 zigsten Geburtstag gefeiert hatte. Ich habe etwas Staub gesaugt und gewischt, Teller bereit gestellt und Kuchen gekauft. Dann haben wir auf die Gäste gewartet. Zuerst kamen meine „Pflegeschwester“ und deren Mutter. Wir sind zusammen aufgewachsen. Meine Mutter und ihre Mutter haben damals im gleichen Krankenhaus gearbeitet. Als sich meine Mutter um mich gekümmert hat, war sie auch immer dabei. Mit ihr habe ich mich auch für Donnerstagabend verabredet: wir wollen am Abend auf den Berliner Funkturm gehen. Am Nachmittag kam dann ein ehemaliger Nachbar vorbei. Am Abend kamen mein Onkel und seine Frau und mein Patenonkel vorbei. Mein Patenonkel hatte belegte Brötchen mitgebracht. Wir haben uns alle gut und lange unterhalten.

Donnerstag stand als erstes Abwasch auf der Tagesordnung. Nach getaner Arbeit habe ich ein paar Postkarten für meine Timeline geschrieben. Anschließend machte ich mich auf zum Tempelhofer Hafen. Der Binnenhafen am Teltowkanal war früher ein wichtiger Güterumschlagplatz für den Ort Tempelhof. Nach der Wende lag das Gelände lange brach bevor es in ein Einkaufszentrum mit Liegeplätze für kleine Boote umgebaut wurde. Ein paar alte Kräne der alten Hafenanlage sind noch erhalten. Gegenüber des Hafens befindet sich das Ullsteinhaus. Bevor ich mich auf den Weg zu Oma und Opa macht bin ich noch mal zum Viktoria Park gelaufen. Dort habe ich als kleines Kind sehr oft gespielt. Vom Völkerschlachtdenkmal hat man normalerweise einen tollen Blick über Berlin, aber diesmal hat das Wetter nicht mitgespielt. Es war sehr neblig.

Blick auf den Tempelhofer Hafen

Blick auf den Tempelhofer Hafen

Gegen 17 Uhr machte ich mich auf den Weg zum Berliner Funkturm auf dem Messegelände. Unterwegs traf ich mich noch mit meiner „Pflegeschwester“ da sie auch auf den Funkturm wollte. nach einer kleinen Stärkung an einen Falafel – Imbiss fuhren wir zum Messezentrum. Und wir hatten Glück, da die Aussichtsplattform ab 20 Uhr für die Allgemeinheit geschlossen war. Im Aufzug kam mir noch schnell die Idee die Fahrt mit dem Fahrstuhl zu filmen. Zum Glück startet die meine Handykamera sehr schnell, da die Fahrt mit dem Aufzug nur 30 Sekunden dauert. Von Oben hatten wir eine schöne und tolle Sicht auf das nächtliche Berlin. Nach dem wir uns satt gesehen haben, fuhren wir wieder zurück zu Oma und Opa.

Berliner Funkturm

Berliner Funkturm

Der Freitag stand voll und ganz im Zeichen eines Twitter – Treffens mit Conny ,Daniel und ladydarkness . Wer Conny und Daniel kennt weiß was das bedeutet: Eine Fahrt in die Stadt Leipzig. Eigentlich sollte die Fahrt von Berlin nach Leipzig nur eine Stunde dauern, aber durch einen Unfall mußte der Zug einen Umweg fahren und ich kam mit fast 90 Minuten später an. Am Gleis wurde ich von Conny abgeholt. Vorm Bahnhof trafen wir dann auf Daniel. Anschließend ging es zum Panorama Tower – Plate of art. Von der Aussichtsplattform in 120 m hat mein einen tollen Blick über die Stadt. Hier gibt es auf keine störenden Gitter wie beim Berliner Funkturm. Von hier oben konnte man das Stadion von Redbull Leipzig, das neue Rathaus und das Bundesverwaltungsgericht sehen. Und das Wetter war besser als gestern und ich konnte die Fernsicht genießen.

Blick vom Panorama Tower in Leipzig auf Leipzig.

Blick vom Panorama Tower in Leipzig auf Leipzig.

Anschließend gingen wir ins Mephisto, einen kleinen Kaffee. Ab und zu schaut hier auch der Herr der Unterwelt vorbei. Donner, Blitz und Rauch sind seine treuen Begleiter. Nur einer seiner treuen Begleiter fehlt: Der Schwefel. Im Lokal stieß noch Lady Darkness zu uns. Nach einer kleinen Stärkung machten wir uns auf zur Stadtführung. Am Auerbachskeller und Faust – Mephisto – Statue, dem neuen Rathaus vorbei ging es zur Thomaskirche. Im Bachstüble, benannt in Erinnerung an Johann Sebastian Bach, der in der gegenüberliegenden Thomaskirche gewirkt hat, eine kleine Stärkung zu uns.

Thomaskirche

Thomaskirche

Anschließend gingen wir durch ein paar umgebaute Handelshöfe, die sehr schön restauriert wurden. Damals hat man sich sehr viel Mühe geben und auch sehr schöne Gebäude gebaut. In einem Handelshof waren die Decken einiger Gänge mit Leder ausgekleidet. Wenn man so durch eine Stadt läuft und Fotos macht ,vergeht die Zeit natürlich sehr schnell und es wurde Zeit fürs Abendessen. Zum Abendessen gab es böhmische Gerichte. Es war sehr lecker.

Specks Hof & Hansa-Haus

Specks Hof & Hansa-Haus

Nach dem Abendessen wurde es langsam Zeit für mich zu gehen. Wir gingen über „Umwegen“ durch die Stadt zurück zum Bahnhof. Unterwegs erfuhr ich noch tolle und interessante Informationen über Dresden.

Marktplatz von Leipzig

Marktplatz von Leipzig

Nochmals vielen herzlichen Dank an Conny und Daniel für den tollen und schönen Tag.

Am Samstag, meinem letzen Tag in meiner Heimatstadt, war ich mit meinem Patenonkel verabredet. Er hat mir eine kleine Stadtführung versprochen. Gegen Mittag holte mich mein Patenonkel ab und wir fuhren als erstes etwas durch Kreuzberg und am Spreeufer entlang. In der Nähe der Oberbaumbrücke machten wir einen kleinen Spaziergang. Ich konnte einen Blick auf die Brücke werfen, auf die O2-World und auf die ehemalige Innere Mauer.

Spreeufer

Spreeufer

Anschließend fuhren wir zum Treptower-Park und schauten uns das Denkmal der russischen Armee an. Es wurde aus Steinen der ehemaligen Reichskanzlei gebaut. Die Pflege der Parkanlage obliegt der Bundeswehr.

Treptower Park

Treptower Park

Den nächsten Halt machten wir in Neukölln. Hier gingen wir zum ehemaligen Wohnhaus meiner Oma. Sie hat dort als kleines Kind und junge Frau gelebt und auch gearbeitet. Die Häuser im Bezirk bestehen aus 3 Teilen und waren in der Vergangenheit kleine mittelständische Betriebe. Im Teil zur Straße haben die Besitzer gewohnt. Im Hinterhofteil haben die Arbeiter gewohnt. Ganz zum Schluss kam dann die Fabrik. Heutzutage sind alle Teile als Wohnungen und/oder Büro umgebaut. In einem kleinen Restaurant aßen wir dann ein spätes Mittagessen ein und fuhren wieder zu meinen Großeltern.

ehemaliges Wohnhaus meiner Oma

ehemaliges Wohnhaus meiner Oma

 

Am Sonntag fuhr ich gegen Mittag wieder zurück nach Kornwestheim zu Holly und Simba. Mal gucke wohin ich mich das nächste Jahr verirre und welche Twitterer ich treffe. Meine Fotos könnt ihr hier sehen.

 

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