Osterzeit = Urlaubszeit, für mich. Endlich Urlaub nach langer Zeit. Ich weiß gar nicht, wann ich das letztes Mal in Urlaub gefahren bin. Es ist schon länger her. Dieser Osterurlaub war etwas ganz besonderes für mich. Ich habe mich mit meiner Freundin N. getroffen. Nach über 12 Jahren haben wir uns endlich mal wieder getroffen. Wir haben uns im Tierheim Stuttgart kennen und mögen gelernt. Wir haben auch mal zusammen in einer kleinen 2 Zimmerwohnung am Killesberg gewohnt. Aber dann hat es N. doch wo anders hin verschlagen. Aber wir bleiben über die Jahre immer im Kontakt, Telefonieren, SMS, Briefe. Und jetzt endlich konnten wir uns Treffen.

Am 16. April fuhr ich mit dem Zug aus Stuttgart ab. Der Zug hatte 10 min Verspätung. Ich habe schon gedacht, ein blödes Zeichen. Das wird dann bestimmt noch stressig. Der Zug kam aus Österreich und hatte einen Defekt. Deswegen wurde ein Ersatzzug gestellt. Lauter erste Klasse Wagen. Toll: einen Einzelplatz am Fenster, Beinfreiheit und Steckdose am Platz. Die Fahrt führte mich auch an der Wunderschönen Rheinstrecke entlang. Berge, Burgen, Ruinen, schöne Städte waren mein Begleiter für ca. 2 Stunden. Der Zug hatte inzwischen seine Verspätung aufgeholt und so kam ich pünktlich in Bad Neuenahr an. Jetzt mußte ich nur noch auch N. warten. Sie war noch auf der Arbeit. Aber endlich war es so weit. Wir sahen uns endlich wieder. Schön! Nach dem wir uns umarmt und begrüßt hatten, ging es noch kurz zum Abendbrot kaufen und dann fuhren wir nach Altenahr in ihre Wohnung. Auf dem Weg haben wir uns unterhalten. In der Wohnung wurde ich freudig von Mojo begrüßt. Anschließend von ihren Freund. Am Abend haben wir dann noch Fußball geschaut und uns weiter unterhalten.

Mojo

Mojo

Donnerstag

Nach dem Frühstück haben N und ich ihre Tochter zum Kiga gebracht. Danach fuhren wir zum Einkaufen, Lebensmittel, da ich zum Kochen eingeteilt war. Zu Hause habe ich Spaghetti Bolognese gekocht. Am Nachmittag sind N, Mojo und ich spazieren gegangen. Wir haben das „Schwarze Kreuz “ und das Teufelsloch besichtigt. Das „Schwarze Kreuz “ ist ein Denkmal des Herrn Caspary aus Altenahr. Er hat das Kreuz im Jahre 1859 als Dank an Gott für die Rettung eines kleinen Mädchens errichtet. Vom Kreuz hat man einen sehr tollen Blick auf die Umgebung und auf die Ruine der Burg Are.

Blick vom "Schwarzen Kreuz"

Blick vom „Schwarzen Kreuz“

Nachdem ich den Ausblick genossen habe und genug Fotos gemacht habe, ging es zum Teufelsloch, einer Felsenformation. Das Loch, entstand der Legende nach, als der Teufel seine Großmutter, die als junge Bauersfrau getarnt war, ihn versuchte zu verführen. In den Armen des Teufels verwandelte sich die Großmutter aber zurück. Aus Wut schleuderte er sie durch den Felsen zurück in die Hölle. Vom Teufelsloch hat man auch einen tollen Blick auf Altenahr und die Ahr.

Blick durch das Teufelsloch

Feitag

Für heute standen 2 Programmpunkte auf dem Programm. Am Vormittag wollten wir mit der kleinen Tochter zum Ponnyreiten gehen und am Nachmittag zur Burg Are und zum weißen Kreuz wandern. Am Vormittag war das Wetter leider schlecht, es regnete. So mußte das geplante Reiten durch den Wald ins Wasser fallen. Stattdessen durfte sie ein paar Runden in der Reithalle drehen.

Rosie

Rosie

 

Zum Mittagessen gab es diesmal eine Thunfisch-Paprika-Nudelpfanne in einer Käse-Sahne-Sauce. Nach der Stärkung machten wir uns auf dem Weg zur Burgruine Are. Die Burg wurde iin den Jahren 1095 bis 1105 erbaut, zerstört wurde sie im Jahre 1714. Auf dem Weg zur Burg hatte der Osterhase schon ein paar Kleinigkeiten verloren. Gefunden wurden die Süßigkeiten aber nur nach ein paar Hinweisen. Die Burgruine ist sehr schön, Es stehen nur noch ein paar Mauern und ein Teil der Burgkapelle.

Burgruine Are

Burgruine Are

Anschließend machten wir uns auf dem Weg zum „Weißen Kreuz“. Über die Entstehung des Kreuzes gibt es mehrere Legenden. Am Kreuz machten wir eine kurze Pause und konnten auch ein paar Felsenbewohner fotografieren.

Eidechse

Eidechse

Samstag

Heute stand „Werbezettel“ verteilen, Ostereier bemalen und Osterkörbe basteln auf dem Programm. Ihr Sohn verteilt die Zettel, um sein Taschengeld aufzubessern, aber er war Oma und Opa besuchen, so haben wir es übernommen. Vor der tollen Freizeitbeschäftigung haben wir gefrühstückt und ich bin danach mit Mojo gassi gegangen. Anschließend bekam die Tochter Besuch von einer Kindergartenfreundin. Die 2 spielten mit ihren Puppen, während wir die Prospekte zusammen legten und ein Mittagessen aus den Resten von Donnerstag und Freitag machten: Nudelaufläufe.

Nachdem wir gegessen haben, sind wir mit den beiden kleinen durch Altenahr gewandert und haben die Zettel verteilt. So lernte ich das kleine Dorf richtig kennen. Am Nachmittag haben die zwei Kleinen dann Osterkörbe gebastelt und die Ostereier bemalt.

Sonntag

Die kleine war schon früh wach, und hat die Ostergeschenke gefunden. Nicht nur ihre, sondern auch unsere. Ihr tollstes Geschenk war der neue Roller. Mit dem ist sie auch fleißig durch die Wohnung gefahren. Nach dem Osterfrühstück haben wir auf besseres Wetter gewartet. Zum Mittag gab es Huhn Chop Suey. Am Nachmittag sind wir dann an der Ahr spazieren gegangen und haben „blaue Steine “ gesucht. Leider haben wir keine gefunden. Am Fluß haben wir dann auch eine Picknickpause gemacht.

Die Ahr

Die Ahr

Montag

Mein letzter Urlaubstag. Schade L. Aber das Wetter war schön. Nach dem Frühstück sind wir nochmal an der Ahr spazieren gegangen, die kleine Tochter hat es sich gewünscht. Und diesmal wurden wir auch fündig. Ich konnte ein paar „blaue Steine“ mitnehmen. Im Internet habe ich nach den „blauen Steinen “ gegoogelt, da ich wissen wollte, woraus die Steine bestehen: Es sind wohl keine natürlichen Steine, sondern künstliche „Steine“. Es ist Glas mit Kupfereinschlüssen, die bei der Metallverhüttung entstanden. Zum Mittag gab es diesmal Pommes mit Currywurst, von einem Kiosk.

ein blauer Stein

ein blauer Stein

Am Nachmittag wollten wir eigentlich zur Sommerrodelbahn gehen, aber das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Es regnete mal wieder. Deswegen haben wir mit der kleinen zu Hause Dschungelbuch geschaut. Am Abend hat sie mir noch ein Bild gemalt .

Mein Abschiedsgeschenk

Mein Abschiedsgeschenk

Dienstag:

Abreise Tag…

Der Urlaub war sehr schön. Ich habe mich sehr gefreut und auch wohl gefühlt. Wir haben uns immer noch genauso gut verstanden wie früher. Und unser Traum besteht immer noch: ein eigens Tierheim aufzumachen…ein en stillgelegten Bauernhof und dann dort mit den Tieren leben…

Der Ort Altenahr ist ein richtiges Touristenkaff. Donnerstag war kaum etwas los. Aber ab Freitag waren sehr viele Touristen unterwegs. Viele kamen aus den Niederlanden, teilweise wurden sie mit Bussen angekarrt. Etwas nervig, wenn man so vielen Menschen begegnet.

Meine gesamten Fotos habe ich auf Flickr hochgeladen.

Aus einigen Fotos habe ich auch eine Fotomontage erstellt.

Advertisements