Am Mittwoch war ich endlich wieder Zeit für einen Kochkurs der Schiller Volkshochschule Ludwigsburg. Thema des Kurses war die Pflanze Allium sativum, besser bekannt als Knoblauch. Wir kochten 6 verschiedene Gerichte: Tiroler Knoblauchsuppe mit Krusteln, Paella, sogenannten Schwiegermutterkäse, chinesisches Knoblauchfleisch, Lammkotelette mit Knoblauchkruste und Spaghetti agilo olio. Zum Trinken gab es Rotwein, Weißwein, Roséwein und ein Ingwer Cocktail.

Die Knoblauchsuppe habe ich schon in einen früheren Kochkurs gekocht, deswegen war sie nicht neu für mich. Das chinesische Knoblauchfleisch habe ich auch schon mal gekocht. Das Rezept hatte ich aus einem Kochbuch. Da wir 16 Leute waren, haben wir jedes Rezept zweimal gekocht. Trotz gleichem Rezept haben die Rezepte teilweise unterschiedlich geschmeckt. Es kommt halt doch immer noch auf das „Abschmecken“ zum Schluß an. Man erkennt dann immer wieder, dass der Spruch “ Geschmäcker sind verschieden“ stimmt. Besonders stark war der Unterschied beim chinesischen Knoblauchfleisch: das eine hat nach Knoblauch geschmeckt, das andere hat mehr nach Ingwer geschmeckt.

Neben den tollen Gerichten, die man Knoblauch kochen kann, hat die Pflanze auch heilsame Eigenschaften: die Antioxidantien Knoblauch fangen freie Radikale ein, es hilft gegen Herzerkrankungen und kann das Magenkrebsrisiko senken. Gegen Erkältungen und Pilze hilft der Verzehr der Knolle auch.

Aber leider ist ja da auch der unangenehme Geruch, der sicher für die vielen „Nichtliebhaber“ verantwortlich ist. Aber es gibt ein paar einfache Hausmittel, die gegen den Geruch helfen. Zum Verzehr einfach etwas Milch trinken. Kauen von Petersilie, frischen Kräutern (Salbei, Minze, Fenchel) oder stark riechenden Gewürzen (Kümmel, Meerrettichwurzel, Nelken) mindert die Entstehung von Mundgeruch. Grüner Tee oder Zitronensaft mit Wasser verdünnt haben ebenfalls geruchsmindernde Wirkung.

Die Rezepte kommen wieder so schnell wie möglich.

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