Das Meer – unendliche Weiten

Am Montag wurde ich in meiner Twitter Timeline auf die Blogparade vom jazzlounge aufmerksam gemacht. Das Thema der Blogparade. bzw #Meerparade ist „das Meer“. Das ist mein kleiner Text zum Meer

Das Meer – unendliche Weiten

Das Meer – eine laute Stille

Das Meer – Freiheit

Das Meer – Bedeutungslosigkeit

Das sind die Begriffe, die ich mit dem Wort Meer assoziiere.

Wasser wohin das Auge reicht, am Horizont trifft das Wasser auf den Himmel. Das Meer erscheint endlos, eine unendliche Weite.

Stellt euch vor, ihr sitzt am Meer, alleine oder zu zweit. Man hört das Meer rauschen, den Wind flüstern. Ab und zu kreischt eine Möwe. Sonst ist nix zu hören. Keine Autos, keine Musik, kein Zivilisationslärm. Am Meer ist es still und laut zur gleichen Zeit.

Auf dem Meer gibt es keine Grenzen. Man kann fahren, wohin man will. Frei sein, wie ein Fisch.

Das große, alte Wasser und der kleine Mensch. Der Mensch verkommt zur Bedeutungslosigkeit.

Schon als kleines Kind bin ich immer mit der Familie ans Meer gefahren. An die Nordseeküste von Dithmarschen. Ich denke deswegen habe ich auch so eine große Affinität zum Meer. Im Watt eine Burg bauen und dann zugucken, wie die Burg durch die herannahende Flut wieder zerstört wird. Ich fand das immer faszinierend, wie langsam die Burg wieder aufgelöst wird. Stück für Stück, gemächlich, ohne Zeitdruck.

Später bin ich sehr gerne im Meer geschwommen. Ein auf und ab mit den Wellen. Toll. Ein schönes Gefühl. Auf dem Deich, im Sonnenschein ein Buch lesen. Herrlich.

Jetzt fällt mir noch ein Begriff zum Meer ein: Einsamkeit – nur Du und das Meer! Ich denke, deswegen mag ich auch das Meer so. Ich kann ja nicht so mit Menschen.

Häfen sind für mich das Tor zu einer anderen Welt. Ich mag es durch die Häfen zu wandern und die Schiffe zu betrachten. Schiffe sind für mich ein Symbol. Sie signalisieren für mich „Gib nicht auf, es gibt einen Weg aus der Situation“. Das Meer war früher eine Grenze. Bis hier hin und nicht weiter. Am Anfang erschien sie unüberwindlich. Und trotzdem hat man versucht weiter zu kommen und hat nicht aufgegeben. Man sollte sich das doch immer vor die Augen halten.

Ziele/Wünsche/Träume verbinde ich auch mit dem Meer. Alles gleichzeitig.

Ich würde gerne in einem Leuchtturm leben. Jeden Morgen und Abend den Sonnenaufgang und Sonnenuntergang bewundern.

Mit einem Schiff einmal um die Welt segeln. Mit so einem alten Segelschiff, wie aus der Becks Werbung und auch mit einem Containerschiff. Die großen Riesen faszinieren mich auch.

 

unendliche Weiten

unendliche Weiten

 

Leuchtturm von Dorum

Leuchtturm von Dorum

Spuren im Watt

Spuren im Watt

Ein altes Seegelschiff

Ein altes Segelschiff

 

Advertisements