Vor 4 Jahren war ich das letzte Mal in der Wilhelma, also schon sehr lange her. Zeit für einen neuen Besuch. Begleitet wurde ich von @Mirowsu10 eine meiner Twitterfollower. Wir waren über 7 Stunden im Zoo, aber es hat nicht gereicht, sich alle Tiere anzugucken und zu fotografieren. Geschweige denn, die vielen tollen Pflanzen.

Die Wilhelma ist der zoologische-botanische Garten in Stuttgart. Die Anlage befindet sich in einer alten Schloßanlage aus dem Jahr 1846, die teilweise im maurischen Stil errichtet wurde. Mit über 1000 Tierarten, ca. 90.000 Tieren und über 6000 Pflanzenarten gehört der Stuttgarter Zoo zu den artenreichsten. Nur in Berlin sind mehr zu finden.

Da zurzeit Ferien in Baden-Württemberg sind und es Wochenende und sonnig war, war der Besucherandrang sehr groß. Morgens um 11 Uhr war das Parkhaus schon überfüllt.

Unsere Tour durch die Wilhelma haben wir in den Gewächshäusern gestartet. In diesen sind gerade zwei Sonderausstellungen. Eine über fleischfressende Pflanzen, die andere ist eine „Chili“-Ausstellung mit über 50, glaube ich jedenfalls, verschieden Sorten. Einen Teil der Ernte kann man auch käuflich erwerben.

Eine Chilipflanze

Eine Chilipflanze

Anschließend machten wir uns auf dem Weg zum neuen Affenhaus. Und ich war begeistert. Kein Vergleich zum alten Gebäude. In der neuen Anlage haben die Gorillas und die Bonobos eine neue Heimat gefunden. Neben einer sehr großen Außenanlage, mit Bäumen, und sehr hohen Klettergerüsten, gab es auch einem TV im Wohnzimmer. Die Tiere können sich, wenn sie wollen Tv-Sendungen ansehen. Tiersendungen und Zeichentrickfilme sind sehr beliebt, während Politiksendungen langweilig sind.

Gorilla

Gorilla

 

Blick auf das Freigelände

Essen in der Hängematte

Essen in der Hängematte

 

 

In der Wilhelma gibt es nicht nur menschliche Besucher, sondern auch tierische Besucher, die durch die Gegend streifen.

Ein Graureiher macht Pause auf einem Seerosenblatt. Das Blatt kann bis zu 75 kg tragen.

Ein Graureiher macht Pause auf einem Seerosenblatt. Das Blatt kann bis zu 75 kg tragen.

 

Die zwei tollen Papageien sind kleine Fotomodells, die sich richtig in Pose geworfen haben.

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Im Aquarium habe ich auch viele tolle Fotos machen können, was nicht so einfach ist, da die Fische teilweise flink hin und her geschwommen sind.

Grumpy fish

Grumpy fish

Im Amazonienhaus und im Insektarium habe ich keine Fotos gemacht, da die Kamera gemeint hat, der Akku wäre leer. Deswegen konnte ich nicht die schönen Schmetterlinge fotografieren.Zum Abschluß besuchten wir die Vogelfreifluganlage, und als ich dort die Kamera nochmal  aus der Tasche holte, war der Akku doch nicht leer, also konnte ich auch hier ein paar tolle Fotos machen.

Vorbei am Pinguingehege ging es zum Ausgang und ein schöner und toller Tag ging zu Ende.

Mein Fazit: Die Wilhlema ist ein sehr schöner und großer Zoo. Aufgrund der Größe kann man nicht alles an einem Tag sehen, genießen und fotografieren. Ich glaube, ich gehe dieses Jahr nochmals hin und Besuche dann die ausgelassenen Tiere und fotografiere sie. Und ich werde mir ein Notizblock mitnehmen, damit ich hinterher auch die Bilder beschriften kann.

Ein paar Gehege sind leider sehr klein und nicht schön für die Tiere. Die Elefantenanlage wird hoffentlich bald erweitert und die Greifvogelanlage sollte auch mal überarbeitet werden.

Auf youtube habe ich euch ein paar Kurze Videoclips hoch geladen, die Fotos findet ihr auf flickr.

Aus den Vogel- und Fischbildern will ich noch eine kleine Slide show erstellen, aber dafür suche ich noch Hintergrundmusik.

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