Die gute Nachricht zuerst: die Mineralisationslösung funktioniert und ich kann endlich mit meinen Experimenten weiter machen. Am Dienstag habe ich mich dann gleich mal an die Experimente gemacht. Ich versuche jetzt deckende Schicht aus Zinkoxid herzustellen. mal gucken, wie und ob das funktioniert hat. Kann mir die Ergebnisse am Montag mal am AFM angucken. Am Freitag habe dann auch ein neues Messinstrument ausprobiert. Ein Photolumineszenz- Spektrometer:

 

 

Man bestrahlt eine Probe mit Licht einer bestimmen Welllänge, dadurch werden Elektronen im Material angeregt und die gehen einen höheren Energiezustand ein. Das ist aber ein unnatürlicher Zustand, den das System nicht will, die Natur will immer den energieärmsten Zustand erreichen. In diesem Fall fallen die Elektronen wieder in den energieärmsten Zustand und geben dabei die aufgenommene Energie als Lichtquanten ab. Das Phänomen kennt ich bestimmt alle aus dem Alltag: Zifferblätter einer Uhr, die im dunkeln leuchten, das ist die Phosphoreszenz oder Fluoreszenz ist   das Leuchten von Textmarkern. Die Lichtquanten werden detektiert und man kann dadurch Materialen identifizieren und auf die elektronischen Struktur  schließen Das ist somit ein zerstörungsfreies Prüfverfahren. Man muß die Proben auch nicht besonders behandeln, das heißt man kann sie untersuchen, dann, in meinem Fall ,eine Schicht Zinkoxid mineralisieren lassen. und dann wieder vermessen. So kann ich feststellen, ob die Schicht deckend ist. Ist sie deckend, dann scheint kein Silizium mehr durch

Ich habe dann noch am Theorie-, am Experimente- und am Ergebnis –Kapitel geschrieben. Mein Testat habe ich auch zurück bekommen. Mein Betreuer fand es gut, hatte nur ein paar Flüchtigkeitsfehler drin. Die werde ich morgen korrigieren und dann mal mei9nen Zweitberichter kontaktieren, damit wir uns mal treffen können.

Nächste Woche steht bei uns ein Laborumzug an. Darüber nächste Woche mehr.

Meine 12. Woche könnt ihr hier lesen.

 

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