Und da ist sie um, die 6. Woche meiner Diplomarbeit. Der Montag war ein wieder mit Laborversuchen und der Arbeit am AFM geprägt. Die Routine wurde nur von einer Sicherheitsunterweisung unterbrochen. Diese ist für alle Neuen Pflicht. Aber man hätte sich das auch sparen können. Habe nix neues gelernt. War ja nur eine halbe Stunde.

Am Dienstag war ich morgens kurz am AFM und dann hatten wir wieder Abteilungsmeeting. Diesmal mußte ich auch meine Diplomarbeit präsentieren: Worum es geht, was ich geplant habe, meine 1 Ergebnisse. Am Anfang war ich ,wie immer, viel zu nervös. Habe sehr schnell gesprochen und teilweise Dinge zu früh erzählt, die kamen dann nochmal auf einer Folie später. Aber da hier immer zwischen Fragen möglich waren, wurde es mit dem Tempo etwas besser.

Mein Betreuer fand den Vortrag auch gut. Wir haben den am Donnerstag durchgesprochen. Für das Layout hat er mir noch ein paar Vorschläge gemacht:, größere Bilder und ein Maßstab einbetten. soll ich beim nächsten Mal und natürlich auch in der Diplomarbeit. (das erhöht dann auch die Seitenzahl)

Am wollte ich an den Plasma Cleaner. Der sollte wieder funktionieren. Also packte ich meine Wafer in das Gerät und startete den Reinigungsvorgang. Aber es kam nicht genug Sauerstoff in das Gerät, das Plasma war nicht gut. Und dann ging noch der Alarm am Gasflaschenschrank los. Ein Magnetventil war kaputt. Also mußte ich meine Wafer in Piranha-Lösung kochen. Die besteht zu 7 Teilen aus konzentrierter Schwefelsäure und zu 3 Teilen aus 30%iger Wasserstoffperoxid-Lösung. Beim Mischen fängt die Lösung auch an zu rauchen und wird warm.

Am Donnerstag wollte ich h ans AFM, aber das ging leider nicht, da die Spitze gebrochen war. Also mußte erst mal wieder eine neue Spitze eingebaut werden. Da ich das nicht kann, mußte ich auf die Betreuerin warten. Dadurch war dann mein Tagesablauf wieder durcheinander. Am Nachmittag war dann noch mal ein Problem mit dem der Spitze: es muß sich etwas Dreck verfangen haben. Also mußte wieder die Spitze gewechselt werden. Na ja, so war die Tagesplanung durcheinander. Meine Laborversuche mußte ich auf Freitag verschieben.

Am Freitag, gingen die Probleme am AFM weiter. Der Rechner hatte 2 mal einen Bluescreen. Der ist schon älter und läuft seit über & Wochen ununterbrochen, weil er beim Booten auch Probleme hat. Zum Glück waren meine Messungen nicht verloren gegangen. Aber meine Laborversuche konnte ich problemlos machen.

 

Mein Weg durch das Institut zum Büro habe ich euch auch mal aufgenommen:

 Die 5. Woche könnt ihr hier lesen.

 

 

 

 

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