Tja, die Zeit vergeht wie im Fluge, wie man so sagt. Warum eigentlich? Ein Flug kann ja auch sehr lange sein. Aber ich wollte ja nicht über Sprichwörter bloggen, sondern über meine Diplomarbeit. Ich kann schon mal soviel sagen,es läuft gut und macht mir immer noch viel Spaß.

Am Montag saß ich wieder mal am AFM und habe mir meine Proben angeschaut. Die Arbeit am AFM ist interessant, aber leider auch sehr zeitraubend. Und auch anstrengend. Nach der Arbeit am Mikroskop habe ich die Ergebnisse in einer Art Präsentation zusammengefasst.

Am Dienstag, habe ich die Präsentation dann meinen Betreuer gezeigt. Er war zufrieden und auch mit der Wahl meiner Phagenlösungen, mit denen ich weiter arbeiten. will. Dann habe ich Si-Wafer gereinigt, damit ich am Mittwoch mit meinen Experimenten gleich am frühen Morgen beginnen kann.

Als nächstes gab es eine Premiere der besonderen Art für mich. Ich durfte für meine Kollegen etwas kochen. Jeden Dienstag kocht jemand anderes. Und diesmal war ich an der Reihe. Ich habe Spaghetti Bolognese gemacht. Und es hatten gut geschmeckt. Sie haben gemeint, ich solle öfters mal kochen.

Am Mittwoch war ich erst wieder im Labor, dann am AFM und dann wieder im Labor . Ich habe eine Schicht Zinkoxid abscheiden lassen und diese habe ich dann unter dem Mikroskop angeschaut. Dann kam wieder eine Schicht Zinkoxid.

Am Donnerstag war ich dann wieder am AFM. Da es leider einen Fehler an der Messnadel des AFM gab, mußte ich dann alle Messungen wiederholen und meine Tagesplanung war kaputt. Ich konnte dann nur eine Schicht abschieden lassen, statt den geplanten 2.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Freitag war ich am AFM, habe eine Schicht abscheiden lassen. Da ich leider nicht an AFM konnte, habe ich mich dann mal an den Dip Coating Roboter gesetzt. Mit einem Dip Coating Roboter kann man Proben in Flüssigkeiten eintauchen lassen. Man kann  die Eintauch- und Auftauchgeschwindigkeit programmieren, die Verweildauer in der Flüssigkeit, ob der Vorgang wiederholt werden soll, ob die Probe in mehrere Flüssigkeiten getaucht werden soll. So bekommt man eine gleichmäßige Schicht und der Prozess ist auch immer wiederholbar. Ich will damit Versuchen, ob ich eine Vorzugsrichtung bei den Phagen einstellen kann, das heißt alle Phagen sich gleich ausrichten. In diesem Fall all parallel. Das wäre super, aber mir würde auch nur annähernd parallel reichen.

Ein Video vom Dip Caoting Roboter habe ich bei YouTube online gestellt.

Meine gesamten Fotos findet ihr hier.

So sieht mein Arbeitsplatz nach 4 Wochen aus:

 

 Meine 3.Woche könnt ihr hier lesen.

 

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