Piep…piepp..piepppp…ja auch im Urlaub klingelt mein Wecker. nee, ich habe nicht vergessen den Wecker auszustellen, sondern ich wollte ja einen Ausflug machen. Wenn ich schon in Berlin bin, dann will ich auch einiges sehen. Ich habe mir ja schon zu Hause ein paar Gedanken gemacht, was ich in dieser kurzen Zeit sehen kann.

Ich habe mich für eine ca. 4 km langen Spaziergang am Landwehrkanal entschieden. Der Landwehrkanal ist ca. 11 km lang und führt durch die Bezirke  Kreuzberg, Neukölln ,Tiergarten und Charlottenburg. Gebaut wurde der Kanal von 1845 bis 1850.Er besitzt 2 Schleusen, die den Wasserpegel konstant auf einer Höhe halten.

Mein Tour sollte am Heckmannufer starten, mit dem Bus 265 kann man von der Stadtmitte in ca. 15 min hin fahren. Also kein Problem, mit der U-Bahn kann man problemlos zur Stadtmitte fahren.

Aber der Ausflug war mit ein paar Schwierigkeiten verbunden. Ich kam in der Stadtmitte an und machte mich auf die Suche nach der Bushaltestelle U Stadtmitte/Leipzigerstr. ich habe die Leipzigerstr auch auf Anhieb gefunden. Ich war der Meinung, hier müßte mein Bus auch losfahren, aber Pustekuchen…da war keine Haltestelle. Die Haltestelle war eine zurück, also in der vorherigen Querstraße….aber ich habe sie dann doch gefunden, aber leider war der Bus weg und ich mußte warten. Das war nicht so schlimm, denn ich habe dafür etwas tolles erlebt. Auf einmal kamen mehrere Polizisten auf Motorrädern angefahren und haben eine Kreuzung gesperrt., dann kam ein großer Autokorso der Berliner Eisbären. Die haben ein Pokal gewonnen und haben ihre Siegesrunde durch die Stadt gemacht.

Endlich bin ich am Heckmannufer angekommen. Ich mußte nur ein kleines Stück zurück laufen und schon konnte ich am Kanal entlanglaufen. Am Startpunkt befindet sich auch eine Tankstelle, ist eigentlich nix besonderes, denn Tankstellen gibt’s ja überall. Hier stand die erste Tankstelle Deutschlands, man soll auch davon noch etwas sehen können, aber ich habe nix gefunden. Bis zum Jahre 1990 verlief hier auch die Berliner Mauer. Man kann sich gar nicht mehr vorstellen, daß die Stadt früher mal geteilt war.

Die ersten paar Meter sind noch nicht so toll, der Uferweg ist noch nicht so grün, aber dafür sieht man tolle Häuser. Und eine Flaschenpost habe ich auch gesehen. Dann kam auch die schon die erste Brücke, leider keine besonders schön, also gibt’s auch kein Foto davon. Wäre ich über die Brücke gegangen, hätte ich eine große Parkanlage mit Grillplätzen gefunden. Nach dem ich etwas gelaufen bin, wurde der Uferweg grüner und ich habe auch das erste Boot gesehen und einen Abzweig in den Neuköllner Schifffahrtskanal. Hier ist auch eine kleine Liegewiese. Nach ein paar Metern traf ich auch die erste Ufergaststätte, leider geschlossen hatte. Auf einmal war ich am Paul-Lincke-Ufer. Hier gibt es viele Gaststätte, die aber leider sehr voll waren, also bin ich weiter gewandert und kam zu einem Boule Platz. Hier fand auch gerade ein großes Turnier statt. Nach dem ich die Kottbusser Brücke hinter mir gelassen habe, kam ich an eine Synagoge. Hier stand früher eine der größten Synagogen Berlins, leider wurde sie im Krieg zerstört. Eine Gedenktafel erinnert an diese schlimme Zeit. Was mich sehr bedrückt hat, war die Tatsachen, daß die Synagoge mit einer hohem Zaun, Videokameras und die Polizei beschützt wird.


Und weiter ging’s am grünen Ufer entlang zur schmiedeeiseren Admiralsbrücke. Hinter der Brücke kam dann bald der Urbanhafen, vor 100 Jahren befand sich hier dein belebter  Güterumschlagplatz, Obst und Gemüse wurde direkt auf den Schiffen, Äppelkahn, verkauft. Heute befindet sich hier ein sehr großes Krankenhaus.


So und hier gingen dann wieder meine Probleme los, ich hätte rechts in einen Park, den ehemaligen Luisenstädtischen Kanal, abbiegen müssen. Aber ich habe die Abzweigung verpasst, hätte ich eine weibliche Begleitung gehabt wäre sie schuld gewesen, ihr wisst schon Frauen und Karte lesen. Ich bin dann noch etwas Richtung Hallenschen Tor gelaufen, aber ich merkte so langsam, da kommt nix mehr.Ich habe mich dann mit mein Handy und der Navi- Software  auf die geplante Route zurück navigiert. Unterwegs habe ich wieder eine Polizeieskorte getroffen. Der Schluß meiner Wanderung war das Engelbecken. Hier gab es auch ein kleines Restaurant.

Ich mußte dann noch ein kleines Stück an der Straße zur Haltestelle laufen. Ich hätte 30 Minuten auf den nächsten Bus warten müssen, also habe ich überlegt, was ich so lange machen könnte. Beim Umschauen viel mir der tolle Spruch an der Hauswand auf. Durch das Umschauen ist aber nicht viel Zeit vergangen, also lief ich die Busstrecke bis zur nächsten Haltestelle weiter und habe ein Bild von mir gefunden!

Als ich dann wieder in der Stadtmitte ankam, macht ich mich auf die Suche nach Postkarten. Anschließend machte ich noch einen kurzen Abstecher zum Checkpoint Charly. Da habe ich gesehen. wofür meine Handyrechnung genutzt wird. Für das megariesen O2-Plakat an der Hauswand.


Die Fotos sind wieder bei Photobucket zu finden.

Im 3. Teil werde ich von der kleinen Stadtrundfahrt mit dem 100 berichten.

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