Über Ostern war ich, wie meine Twitterfans sicher alle wissen, in Berlin. Über den Hashtag #EinSchafaufReisen, gab es ja eine Livereportage. Hier kommt mein versprochener Reisebericht.

Berlin, nicht nur unsere Hauptstadt, sondern auch mein Geburtsort. Geboren wurde ich in Berlin-Steglitz. Die ersten Jahre meiner Kindheit verbrachte ich In Berlin – Tempelhof, erst im Bayernring, dann in der Mussehlstraße/Ecke Dudenstraße. Das letzte Mal war ich vor 10 Jahren in Berlin. Unterschlupf habe ich wieder bei meinen Großeltern gefunden.

Am Gründonnerstag habe ich mich auf die Reise gemacht. Die Fahrt verlief bis Hannover ohne Probleme, aber in   Hannover kam dann ein großes Problem auf die Reisenden zu. Auf der Strecke Hannover – Berlin hat es sich ein Baukran auf den Schienen gemütlich gemacht. Wir mußten eine Umleitung fahren und kamen so mit 60 min. Verspätung in Berlin an.

Dann war ich endlich da und war erst mal baff. Der Bahnhof ist ja so was von riesig und einfach toll. Ich habe etwas gebraucht, bis ich mich da zurecht gefunden habe. Ich bin mit S – und  U – Bahn zu meiner Oma gefahren, ging ohne Probleme. Die U-Bahnstation „Platz der Luftbrücke“ sah so wie früher aus.


Nach dem ich dann im Urlaubsquartier angekommen bin und meine Tasche in das Zimmer gestellt habe, folgte eine kurze Pause und eine kurze Unterhaltung mit Oma und Opa. Dann mußte ich noch mal kurz Einkaufen gehen. Puhhhh der Laden ist so was von klein und eng, da macht einkaufen kein Spaß.

Am Freitagvormittag habe ich erst mal eine Hühnersuppe gekocht. Dann machte ich mich auf den Weg und habe die alte Heimat erkundet. Als erstes ging ich zum „Planscher“. Wie  die Gartenanlage wirklich heißt weiß ich nicht. Hier gab es früher in dem Sommermonaten ein kleines Becken mit Wasser, künstliche Bäche, verschiedene Springbrunnen und auch einen Sandkasten. Heute ist der der Spielplatz etwas abgespeckt…es sind nur noch ein paar Springbrunnen da, und ein kleiner Sandkasten. Die Bäche und das Wasserbecken gibt es nicht mehr.

Der kleine See ist leider total eingezäunt, wurde bestimmt zu viel Müll rein geworfen. Anschließend lief  ich eine kleine Straße mit Pflastersteinen, davon gibt es auch noch viele kleine Straßen in Berlin, entlang zum nächsten Spielplatz. Hier kann man auf dem Dach einer Bunkeranlage Tischtennis und auch Fußball spielen. Der Platz sieht noch so aus, wie ich ihn in Erinnerung habe, nur es sind mehr Schmierereien an den Wänden. Anschließend führte mich meine Wanderung zum stillgelegten Flughafen Tempelhof und zum Platz der Luftbrücke. Hier steht auch das Luftbrückendenkmal, das an die Berliner Luftbrücke und deren Opfer erinnern soll.

Dann machte ich mich auf zum 66 Meter hohen Kreuzberg. Unterwegs kam ich noch an „meinem“ alten Wohnhaus vorbei. Wir haben unter Wohnung mit dem  Bogen über dem Balkon gewohnt. Auf dem Kreuzberg habe ich als kleines Kind auch oft gespielt, besonders am/auf dem Wasserfall. Auf der Spitze des Kreuzberges steht das Nationaldenkmal. Von hier hat man einen tollen Überblick über die nähere Umgebung. Neben dem Kreuzberg befindet sich das Gelände der ehemaligen Schultheiss Brauerei. Jetzt binden sich dem Gelände Wohnungen und kleinere Geschäfte. Es sind teilweise die alten Fassen restauriert worden  und die neuen Häuser sind  hinter die Fassaden gesetzt worden, oder die Häuser sind im alten Stil gebaut worden.



Nach dieser kleinen Wanderung ging es wieder zurück zu Oma und Opa. Ich habe mich ausgeruht und mit meinen Großeltern unterhalten. Dann kam mein Patenonkel vorbei. Und wieder ging es zum Kreuzberg. Dort genehmigten wir uns ein Bier und ein leckeres Würstchen und genossen die Aussicht über Berlin. Dann wanderten wir etwas durch Kreuzberg. In Berlin gibt es immer wieder etwas zu entdecken, man muss die Augen offen halten, wenn man man durch die Straßen läuft.

In Kreuzberg sollte man auch, wenn es geht in die  Hinterhöfe schauen, dort sind alte Fabrikgebäude zu finden, die in Wohnungen umgebaut worden sind. Dann standen wir vor dem Gelände des  stillgelegten Flughafens Berlin –Tempelhof. Dieser ist jetzt in einen Park umgewandelt worden. Neben einem großen Grillplatz, gibt es Vogelbrutwiesen, Freilaufwiesen für Hunde. Für Radfahrer und Co laden die großen Landebahnen zum Fahren ein. Der Besuch ist lohnenswert, da man mal einen Blick hinter die Kulissen eines Flughafens  werfen kann.


Der Rückweg führte und durch das Fliegerviertel. Hier stehen viele kleine  farbenfrohe Häuser mit vielen Gärten. Nach dieser abendlichen Wanderung ging es wieder zu  meinen Großeltern zurück.


Im nächsten Teil werde ich über meine Wanderung am Landwehrkanal berichten. Sämtliche Fotos findet ihr hier.

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