Moin, das sagt schon alles, meinen Osterurlaub 2010 habe ich Ostfriesland, genauer in Tannenhausen verbracht. Meine liebe Gastgeberin war Summerfee, eine Weblin-Freundin. Wir wollten uns ja schon bei meinen Weblinschwesterchen treffen, aber das hat leider nicht geklappt.

Vom  1.4 bis zum 6. 4 durfte ich meine Zelte bei ihr  aufschlagen. Um 7.Uhr früh ging es mit dem Zug  los. Zum Glück hatte ich einen Sitzplatz und mußte nicht wie Andere im Gang sitzen oder immer wieder aufstehen und einen neuen Platz suchen.

Nach 8 Stunden Fahrt, für ich in Ottifantenhausen bzw. Emden ein. Am Bahnhof wurde ich  Summerfee  und ihrer  großen Tochter  abgeholt. Nach der Begrüßung  fuhren wir erst mal  Nahrung  besorgen. Als wir mit der Jagdausbeute zufrieden waren, fuhren wir nach Tannenhausen. Dort lernte ich ihren großen Sohn und die 3 4beinigen Familienmitglieder, Hadis, Ronja und Bobby,  kennen.

Und  wieder durfte ich in einen frisch renovierten Zimmer schlafen. Zum Abendbrot gab es selbstgemachte Pizza und da ich ja gerne koche, habe ich mitgeholfen die Pizza zu belegen.

Nachdem wir  uns gestärkt hatten, gingen wir noch schnell Eierfarbe kaufen und wollten  ihre kleine Tochter von der Oma abholen, aber es blieb bei einen leckeren Cappuccino.

Den Abend verbrachten wir mit Unterhalten, Wein trinken, luftgetrocknete Mettwurst essen  und uns vom Kaminfeuer  wärmen lassen.

Eigentlich hatte ich die Sonne ja auch in den Koffer gepackt, aber ich habe sie wohl unterwegs verloren oder sie hat sich wieder raus geschlichen.  Es war kalt, windig und regnerisch.  Und dann ist auch noch die Heizung ausgefallen und das warme Wasser auch. Aber tapfer wie ich bin, habe ich mich unter die kalte Dusche gestürzt.  Am Freitagnachmittag sind wir, Summerfee, ihre kleine Tochter und ich etwas spazieren gegangen.  Der Badesee ist eine alte Kiesgrube, und auf ihr liegt ein Fluch: der See holt sich wohl jedes Jahr jemanden. Im Sommer ist es dort bestimmt sehr schön.

Nach dem Kaffee fuhren wir zum Silbersee und ließen dort Bobby etwas schwimmen.

Zum Abendbrot gab es Muffmatten( Frikadellen, Boulette  Fleischküchle), Kartoffeln und Rotkohl. Am späten Abend halfen wir dem Osterhasen, wir färbten einige Eier. Unsere nächtliche Färbeaktion  blieb leider nicht ganz unbeobachtet.

Und dann kam der Tag des Osterfeuers, darauf habe ich mich ich mich schon sehr gefreut. Am Vormittag mußten wir noch ihren Jüngsten davon überzeugen, dass es nur von den Ostereiern geträumt hat. Das war gar nicht so einfach.  Am Vormittag wurde ich noch mit 2 Bildern beschenkt.

Am Nachmittag liefen wir noch über das Grundstück und sammelten Äste auf und warfen sie auf den Holzhaufen. Zwischen durch warfen wir immer wieder einen Blick in den Himmel ob sich das Wetter halten würde. Leider kam ein kräftiger Regenschauer am Nachmittag runter.

Als wir mit dem Holzsammeln fertig waren, kam der andere wichtige Teil eines Osterfeuers: Das Essen.  Wir machten leckere Salate und auch der Grill war am diesen Abend vollbeschäftigt.

Und dann war es endlich soweit. Der Grill wurde angeworfen und Summerfee und ich kümmerten uns um das Leibliche Wohl. Nach dem wir uns gestärkt hatten wurde das Osterfeuer entfacht.

Bis um kurz vor  Mitternacht konnten wird das Feuer genießen, dann  kam leider  der Regen wieder. Wir gingen dann ins Haus und haben uns noch unterhalten, bzw. ich konnte dem Dorftratsch lauschen.  So um 4 Uhr haben wir dann noch die Ostereier versteckt.

Der Ostersonntag begann mit der Eiersuche. Die beiden Kleinen waren sehr  Erfolgreich:)

Nach dem Suchen kam das Osterfrühstück an die Reihe. Dann haben sie mich auf ihre PC und den Drucker losgelassen. Es  gab eine Probleme, die ich lösen konnte, aber  bei einigen  wußte ich nicht weiter. Ach wie langweilig wäre die PC-Nutzung  ohne Probleme.

Am Ostermontag  machten wir die Gegend unsicher. Als erstes besuchten wir den Upstalsboom , eine Thingstätte der friesischen Stämme bei Rahe. Es handelt sich um eine Grabstätte.

Der nächste Stopp war Kukelorum, eine Schleusenanlage, die auch mal Schauplatz in einem Otto Film war.  Wir hatten Glück und ein Schiff fuhr gerade in die Schleuse ein.

Zum Schluß  machten wir einen kleinen Bummel durch Aurich. Dort haben wir und das  Schloß, den Sous-Turm und Tierstatuen betrachtet.

Da die Aushilfskraft vom Osterhasen, das Osterkaninchen, zu viel Eierlikör getrunken hatte und in den Ofen gefallen war, gab es Kaninchenbraten zum Abendbrot.

Am Dienstag war der Tag des Abschieds. Die beiden Kleinen haben noch fleißig mit meiner Kamera fotografiert.

Ich hatte sehr schöne und tolle Osterferien. Es war sehr toll mal wieder einen Menschen hinter den Weblin Ava kennengelernt zu haben.

Alle Fotos findet ihr hier.

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