Wenn man viel am Computer arbeitet und keine rechnerintensiven Programme benutzt, dann hat man noch Ressourcen übrig, die man sinnvoll nutzen kann. Man kann die freien  Ressourcen nutzen um Berechnungen für die Wissenschaft auszuführen.

Die Projekte, die u.a.  Universitäten betreut werden, sind größtenteils gemeinnützig. Mit Hilfe der BOINC (Berkeley Open Infrastructure for Network Computing) Software, können viele tausende Computer an den Projekten teilnehmen. Durch die Teilnahme vieler Computer können dann schneller Aufgaben berechnet werden, für die ein einzelner Computer Jahre bräuchte. Mit Hilfe des BOINC-Clients kann man sich bei den Projekten anmelden und auch konfigurieren ,wie die Ressourcen vom PC genutzt werden sollen. Weitere Infos auf Wikipedia, die Software kann man hier runterladen.

Mein erstes Projekt, an dem ich teilgenommen habe und immer noch Teilnehme ist SETI@home (Search for extraterrestrial intelligence at home). Das Projekt lief damals noch nicht über BOINC, und ich hatte es dann immer nur als Bildschirmschoner laufen. Bei diesem Projekt werden Radioimpulse nach Anzeichen für außerirdische Leben durchsucht. Wer mehr wissen will, einfach auf  SETI@home klicken.

Meine weiteren Projekte sind:

rosetta@home: Vorhersage von Proteinstrukturen. Mit Hilfe der 3D-Modells können vielleicht Heilmittel für schwere Krankheiten zu finden.

World Community Grid: verschiedene  Projekte  aus  Medizin- und Proteinforschung. Eine Liste der Projekte ist hier zu finden.

Cosmolgy@home: Untersucht die kosmische Hintergrundstrahlung. Vergleich zwischen den erhaltenen Messwerten und den verschieden Modellen des Universums.

Einstein@home: Nachweis von Gravitationswellen, Suche nach binären Radiopulsaren

Spinhenge@home: ist ein Projekt der FH Bielefeld, das die Spindynamik in magnetischen Molekülen untersucht.

ClimatePrediction.net: erstellt Vorhersagen von Klimaveränderungen.

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