Vom 10.7 bis zum 12.7 hat Onkel Doc ein Weblintreffen in Dillingen organisiert.

Leider konnte ich nur am Samstag  dabei sein.

Am Samstag bin ich um 10.21 mit dem Zug in Dillingen eingefahren. Mit mir stiegen 3 andere Leute aus. In der Masse dieser vielen  Leute wurde ich aber gleich vom Dillinger Weblinempfangskomitee , Sabine, Onkel Doc und Bademeister   entdeckt und sicher zur Limousine eskortiert. Dann fuhren wir eine kurze Strecke durch Dillingen um die Anderen zu treffen. Die anderen waren Lady Di, Stern, Pumu und die Kinder von Lady und Doc und Stern und Pumu.

Nachdem wir uns  begrüßt hatten, bestiegen wir unsere Expeditionsfahrzeuge und fuhren nach Nördlingen. Nördlingen  befindet sich im Nördlinger Ries, einen 14,3 -14,5  Millionen alten Einschlagkrater.

Stadttor

In Nördlingen wollten wir uns von einem Einheimischen durch die Stadt führen lassen, aber leider war keiner da. Also gingen wir auf eigene Faust los. Als erstes bestiegen wir den Turm der St.-Georgs-Kirche, den 90m hohen Daniel.

Daniel

Die Aussichtsplattform befand sich in ca. 70 m Höhe. Nachdem wir uns die vielen, nie enden Treppen hoch gekämpft hatten, wurden wir vom Turmwächter am Ausblick gehindert. Erst nachdem wir ihm mit dem Eintrittsgeld bestochen hatten, duften wir den Blick genießen.

Es war wunderschön, man konnte den Kraterrand sehen.

Blick von Oben

In der Mitte des Turms befand sich auch ein Laufrad zum Heben von Lasten, oder zur Nutzung als Aufzug. Leider gab es niemanden, der in das Laufrad steigen wollte und somit den Touristen den Auf- und Abstieg leichter machte.

Laufrad

Nachdem wir alle wieder auf dem Boden des Marktplatzes angekommen waren, gingen wir zur Stadtmauer um nach Schwächen zu suchen. Nachdem wir ¾ der Stadtmauer abgelaufen waren, gaben wir die Hoffnung auf, die Stadt  befrieden  zu können.

Stadtmauer

Also machten wir uns, nach einer kleinen Stärkung, auf  zu unserem nächsten Expeditionsziel, die Burg Harburg.

Harburg

Nachdem wir unsere Fahrzeuge  in der Nähe der Burg versteckt, es standen noch ein paar andere Autos auf dem Parkplatz, pirschten wir uns an die Burg an. Die Burgbewohner wiegten sich in Sicherheit, das Burgtor war offen und das Fallgitter war hochgezogen.

Fallgitter

Im  Burghof  befand sich eine Hochzeitsgesellschaft, alle, bis auf die Braut trugen dunkle bis schwarze Kleidung. Hatte was von Trauerfeier an sich. Na ja, vielleicht ist er ja eine 1000% Macho oder sie eine echte Zimtzicke und, am wollte so sein Beileid…äh Glückwunsch  ausdrücken.

Wir schickten Onkel Doc vor, damit er sich nach  einen Verräter…äh einer Führung erkundigen konnte.

Wir mussten noch etwas warten, also stärkten  wir uns im Gasthaus mit Getränken und bayrischen Wurstsalat.

Nach der Stärkung machten wir uns auf, um die Burg zu erkunden. Als erstes besuchten wir die Burgkapelle, in der wir in die Geschichte  der Burg eingeweiht wurden. Auch wurde uns der Ursprung einiger Sprichwörter erläutert, die doch teilweise in der heutigen Zeit eine andere Bedeutung haben.

  • Gute betucht sein: Im Mittelalter war das ein Hinweis auf Reichtum, je mehr Geld man hatte, umso mehr Kleider/Tücher konnte man sich leisten.
  • Unter der Haube sein: bedeutet  verheiratet sein, die verheiratete Frau musste eine Haube tragen, die Haare durfte nur der Ehemann sehen.
  • Im Schilde führen: Die Ritter trugen den Familiennamen auf den Schildern und zogen damit in die Schlacht. Sie führten die Schilder mit. Die Namen waren als Bilder dargestellt, (die Urform der  Rebusse??). Heute zutage hat das Sprichwort doch eine sehr andere Bedeutung.
  • Haltet die Klappe: Die Ritter trugen in der Schlacht Helme mit Visieren. Fand eine Lagebesprechung statt, wurden die Visiere hochgeklappt und arretiert. Der Kommandant erteilte den Befehl: Haltet die Klappe!

Danach ging es  auf die Burgmauer. Von hier hatten wir einen tollen Blick auf den Burghof mit den Burgarten und  durch  Schießscharte auf die Umgebung.

Burggarten

Blickdurchschießscharte

Auf dem Wehrgang wurden wir  auf die Verteidigungseinrichtungen aufmerksam gemacht. Neben der Schießscharte und dem Loch für den Brandkalk war das Holzauge  ein großer Pluspunkt in der Verteidigungseinrichtung: Das Holzauge war für die Gewehrschützen gedacht, sie konnten damit in jede Richtung zielen. Falls der Gegner auch Schützen hatte, konnten die mit 100 Schuss pro Minute (bei 10 Schützen) auf das Holzauge schießen. Damit der Schütze auf der Burg sicher war, wurde das Holzauge einfach zugedreht und man war in Sicherheit.

Holzauge

In einen der Türme waren neue Untermieter eingezogen 2 Wochen alte Turmfalken.

Falkenkücken

Der Turm ist ein praktischer, sehr umweltfreundlicher Kühlschrank: im unterem Bereich ist konstant eine Temperatur zwischen 6 und 8 Grad. Ist nur etwas unhandlich für die Küche.

Nach der tollen Führung machten wir uns auf die Suche nach Essbaren. Wir einigten uns auf italienisches Essen. Davor genehmigten wir uns noch ein leckeres Eis in der besten Eisdiele von Dillingen. Das Eis war auch lecker, aber unsere Bedienung doch etwas vergesslich. Auf die Frage, ob sie das Schokoeis vergessen hätte, antwortet sie lachend: ja natürlich!

Das anschließende Essen war auch sehr lecker.

Auf dem Foto sind auch der linken Seiten, von Vorne nach Hinten: Bademesiter, Sabine und Onkel Doc. Auf der rechten Seite: Pumu, Stern, Lady Di und die Tochter von Doc und Lady.

DasAbendessen

Achja, ich stehe hinter der Kamara 🙂

Anschließend wurde ich zum Dillinger Bahnhof gebracht, da ich leider schon aufbrechen musste.

Weitere Fotos findet ihr hier.

Es war ein wunderschöner Tag. Das Treffen war lustig, schön und interessant. Ich habe mich sehr gefreut euch kennen gelernt zu haben.

Upadte: Onkel Docs Bericht findet ihr hier.

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