Vom 29.5 bis zum   3.6 war ich endlich mal wieder an der Nordsee. Ich war in de3 kleinen Dorf Cappel.

Am Freitag, den 29.5 ging  um 9 Uhr das Abenteuer „Nordseeurlaub“ los. Ich stieg in Ludwigsburg in den  RE nach Würzburg, dieser hatte aber 10 min Verspätung und ich hatte in Würzburg nur 8 min Zeit zum Umsteigen in den ICE nach Bremen. Aber zum Glück hat der Zug die Verspätung aufgeholt und ich konnte ohne Stress und Hektik umsteigen. Leider hatte  der ICE dann  auch eine 10 min Verspätung eingefahren, da in einem Tunnel Bauarbeiten waren und  der Abschnitt nur eingleisig genutzt werden konnte. In Bremen hat dann aber zum Glück mein Anschlusszug gewartet. So langsam wurde ich nervös, noch knappe 60 min und dann würde ich mein Weblinschwesterchen  Pierot zum ersten Mal sehen.

Um 16.00 fuhr denn mein Zug in Dorum ein. Dort wurde ich von Pierot und ihren Sohn erwartet. Nachdem wir uns begrüßt hatten ging es zum Auto, dort wurde ich neugierig von Amon beschnuppert.

Amon

Amon

Amon ist ein fast zweijähriger Jagdhundmix aus Spanien. Wer mehr wissen will, einfach hier klicken.

Dann machten wir einen kurzen Halt im Malergeschäft ihres Mannes um dort ihren Sohn abzugeben, damit wir Beide in Ruhe mit Amon gassigehen  konnten. Dort lernte ich auch das 5 Familienmitglied, Oma Miez, kennen. Oma Miez ist eine alte schwarze Katzendame.

Im Wald angekommen mußte mir Amon gleich die interessantesten Stellen zeigen, an denen sich Rehe, Hase usw. treffen.

Nach unserem Spaziergang holten wir ihren Sohn ab und fuhren nach Cappel. Dort  packte ich meine Koffer und Rucksack in mein tolles, renoviertes Gästezimmer. Danach spielte ich mit Amon im Garten.

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Beim Abendbrot überlegt wir uns, was  wir alles machen wollen. Anschließend besuchten Pierot und ich noch unsere lieben Weblins und unterhielten uns mit ihnen.

Der Samstag begann mit einen großen und reichhaltigen Frühstück. Nachdem wir uns gestärkt hatten, ging es zu einem Feldspaziergang. Da das Wetter schön war, verbrachten wir den Nachmittag auf der Terrasse und gingen meine Rezepte durch, da ich heute meine Schwester bekochen durfte. Wir entschieden uns für speziell duftendes Schweinefleisch mit 8 Kostbarkeiten. Zum Kaffe gab es leckeren Zitronenkuchen, den wir auch vollständig verschlungen haben. Dann  gingen wir Einkaufen. Leider gab es nicht alles für mein Gericht, also mussten wir improvisieren. Zurück in Cappel ging’s ans kochen mit meiner Schwesterchen. Nach unserem  Abendessen haben wir zusammen noch etwas fern gesehen.

Oh und das Highlight des Tages hätte ich beinahe vergessen: Unkrautzupfen. Pierot ließ mich an ihren tollen Hobby teilhaben.

Am Sonntag wurde ich von meinen neuen Freund geweckt. Nach dem Duschen gab es wieder ein leckeres Frühstick mit frischen Brötchen und Ei. Heute hatten wir was Besonderes vor: Ein Wattspaziergang und eine Leuchtturm Besichtigung.  Wir fuhren nach  Dorum-Neufeld. Zuerst gingen wir zum Leuchtturm, aber dieser machte erst um 14 Uhr auf.

Leuchtturm Obereversand

Leuchtturm Obereversand

Also wagten wir uns erst ins Watt. Im Watt trafen wir auch ein paar Einheimische (Muscheln, Baby-Krabben, Krebse, Wattwürmer).

;eine Muscheln

Meine Muscheln

Wir kämpften uns tapfer durch heimtückische Priels und harmlos aussehende Wattflächen. Unser Ausflug in die Wildnis wurde auch ausführlich dokumentiert. Da mein kleiner Freund sehr müde war, fuhren wir erstmal wieder zurück nach Cappel, damit er einen kleinen Mittagschlaf halten konnte.  Frisch ausgeruht ging es wieder zurück zum Leuchtturm Obereversand. Dieser ist schon 122 Jahre alt. Der Trum stand bis zum Jahre 2003 auf einer  Sandbank. Im März wurde er dann, im Ganzen, nach Dorum versetzt. Die Führung war gut gemacht und wir erfuhren viele interessante Dinge über die Geschichte des Turms. Durch eine spezielle Optik ist die 5 Watt Birne bei Nacht 9260m weit zusehen. Da wir sehr gutes Wetter hatten, konnten wir von der oberen Turmplattfrom über 30 km weit blicken. Leider hatten wir kein Fernglas dabei. Auf dem Turm sind wir von unseren Führer auf eine Gefahr des Wattenmeers aufmerksam gemacht worden: das schnell auflaufende Wasser bei Flut. Die Fotos sind im Abstand ein 3 Minuten aufgenommen worden.

Die Flut kommt

Die Flut kommt

....immer Näher kommt das Wasser an Ufer

....immer Näher kommt das Wasser an Ufer

Wer mehr über den Turm lesen will, klickt hier.

Das schöne warme und sonnige Wetter lud zum Grillen ein. Gesagt getan. Es hat sehr gut geschmeckt. Amon war auch der Meinung und hat sich eine Grillwurst gegönnt.

Am Abend besuchten wir wieder unsere Weblinfreunde und sorgten bei einigen doch für Irritationen.

Am Montag hatten wir immer noch schönes Wetter. Den  Vormittag verbrachten wir nach einen tollen Frühstück im Garten. Da heute Mühlentag war, machten wir uns auf nach Midlum um dort die Holländermühle zu besichtigen. Für die Besichtigung wollten wir uns vorher mit Kaffee und Kuchen stärken, aber leider war kein Kuchen mehr da. Also mussten wir uns geschwächt auf die Erkundung der 152 Jahre alten Mühle machen. Mein Schwesterchen war von der Mühle sehr begeistert und sie meinte, sie würde gerne in einer umgebauten Mühle wohnen.

Windmühle Midlum

Windmühle Midlum

Aber da wir immer noch hungrig waren, überlegt wir wo wir unseren Kuchen bekommen können.  Pierots bessere Hälfte hatte die zündende  Idee: er fuhr mit uns nach Wremen  um dort in einen Caffe   Kuchen und Kaffee zu genießen. Das Beste an diesem Caffe war der tolle Garten. Der  Kuchen auch und der Cappuccino, der dann irgendwann mal kam war auch nicht schlecht.

Frisch gestärkt machten wir uns dann auf den Heimweg nach Cappel um noch einmal zu grillen. Vorher ging es aber noch nette Nachbarn besuchen, von denen wir auf ein Bier eingeladen wurden.

Nach dem Grillen haben wir uns noch etwas draußen unterhalten  und haben dann am Abend noch etwas TV geschaut.

Am Dienstag hieß es erstmal „Tobbel alleine zu Haus“. Alle waren ausgeflogen, Arbeit, Kindergarten und gassigehen. Nachdem Pierot mit Amon wieder da waren, sind wir 3 nochmal nach Wremen gefahren und sind am Deich spazieren gegangen. Den Rückweg machten wir wieder durch das Wattenmeer. Amon war auch sehr begeistert. Am Hafen von Wremen stand ein kleiner Leuchtturm. Ich finde der passt auch gut in einen Vorgarten.

Leuchtturm Wesern

Leuchtturm Wremen

Am frühen Nachmittag wurde ich vor die Tür gesetzt: Ich mußte an der Tür klingeln und Amon mußte auf seiner Decke sitzen bleiben, bis er die Erlaubnis zum Aufstehen bekam. Zum Glück ist er ja ein cleveres Kerlchen, sonst würde ich vielleicht noch immer vor er Türstehen.

Am Abend hatten wir dann ein leckeres Fischgericht. Rotbarschfilet mit Champignonsauce und Gnocchis. Während der Zubereitung hat mich Pierot in die Geheimnisse des Sudokus eingeführt.  Ich glaube ein wenig hat sie mich mit dem Virus infiziert. Nach dem Essen haben wir uns „grüne Tomaten“ angeschaut. Ich habe den Film zum ersten mal  gesehen und ich war begeistert.

Am Mittwoch hieß es leider Abschied nehmen. Das Wetter hat sich dem entsprechend Verhalten, graue Wolken, windig und kalt. Geweckt wurde ich von meinen kleinen Freund. Er mußte gleich in den Kindergarten, deswegen haben wir uns beide noch mal schnell geknuddelt. Dann packte ich meinen Koffer und Rucksack ins Auto und wir fuhren nach Dorum. In einen Bäcker wurde ich dann noch auf ein leckeres Frühstück eingeladen und ein leckeres  Brötchen habe ich auch noch für die lange Fahrt bekommen.  Da wir noch etwas Zeit hatten, bis ich mich in den Zug setzen mußte gingen wir noch einmal Gassi. Und diesmal durfte ich Amon an der Leine führen. Wie es scheint haben wir beide uns gut angestellt, Pierot hat nicht mit uns geschimpft.

Noch einmal Amon

Noch einmal Amon

Der Uhrzeiger rückte leider immer näher an die 10 Uhr heran, also mussten wir los zum Bahnhof. Vorher verabschiedete ich mich noch von Pierots Mann und dann mußte ich auch meiner Schwester auf Wiedersehen sagen.

Es war eine sehr schöne Zeit für mich. Ich habe mich sehr wohl bei der Familie von Pierot gefühlt. Vielen Dank für alles und bis zum Nächsten mal  .

Mehr Fotos findet ihr hier.

Das Rezept ist jetzt online

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